Schlagzeilen
Erst das Lieferkettengesetz – jetzt die CO₂-Grenzwerte für Lkw und Busse: Die Ampelkoalition streitet schon wieder über ein EU-Projekt. In Brüssel sind sie genervt.
Das Ölunternehmen Rosneft Deutschland steht womöglich vor der Verstaatlichung. Die unter deutscher Treuhandverwaltung stehende Firma in russischer Hand soll im Rahmen einer Prüfung zu einer Anhörung geladen worden sein.
Zehn Sekunden - so lange soll es künftig dauern, bis bei einer Überweisung das Geld auf dem Konto des Empfängers landet. Ohne Mehrkosten. Das EU-Parlament hat dafür den Weg geebnet. Doch es gibt auch Sicherheitsbedenken. Von Sabrina Fritz.
Der Sieger stand schon vor der Abstimmung so gut wie fest: Aserbaidschans autoritär regierendes Staatsoberhaupt Alijew ist offenbar mit großer Mehrheit wiedergewählt worden. Zwei Oppositionsparteien hatten die Wahl boykottiert.
Die Klimaaktivisten wollen ins EU-Parlament. Die Terrortruppe Hamas stellt unerfüllbare Forderungen. Und nein, Friedrich Merz hat sich nicht spontan in Schwarz-grün verliebt. Das ist die Lage am Mittwochabend.
Die Bundesregierung hat nach dem Schufa-Urteil einen strengeren rechtlichen Rahmen für das Kreditscoring gebilligt. So sollen bestimmte Angaben wie Gesundheitsdaten nicht mehr in die Bewertung einfließen dürfen.
In Schleswig-Holstein könnte es bei der Wahl eines Landrats auf die Stimmen der AfD ankommen. Im Vorfeld machen sich CDU und SPD gegenseitig Vorwürfe – und der Amtsinhaber fühlt sich als Bauernopfer.
Eine dreiköpfige Kommission soll die Vorwürfe gegen Alexandra Föderl-Schmid, stellvertretende Chefredakteurin der »Süddeutschen Zeitung«, zu ihrem Umgang mit Quellen untersuchen. Es ist bereits der zweite Prüfauftrag für Steffen Klusmann.
Im EU-Parlament hat sich eine Mehrheit für weniger strikte Auflagen bei Gentechnik ausgesprochen. Dahinter steht auch die Hoffnung, resistentere Pflanzen zu züchten. Bio-Landwirte üben Kritik.
Strebt der CDU-Vorsitzende eine Koalition mit den Grünen an? Ein Brief von Friedrich Merz versetzt sein eigenes Lager in Aufregung – dabei handelt es sich um ein Missverständnis.
Gemeinsamer Elterngeldbezug ist ab April nur noch einen Monat lang möglich. Die Ampelregierung will damit für mehr Partnerschaftlichkeit und Gleichberechtigung sorgen. Schafft aber vor allem eines: Konkurrenz zwischen Eltern.
Ein erschütternd großer Teil der Geiseln ist wohl schon tot, die Hamas stellt unerfüllbare Forderungen auf, und die Koalitionspartner drohen mit dem Ausstieg. Was macht Premier Netanyahu? Weiter wie bisher.