Schlagzeilen
Die laufenden Arbeitskämpfe bei der Bahn und im Luftverkehr versetzen der angeschlagenen deutschen Konjunktur laut ifo-Chef Fuest einen weiteren Dämpfer. Wie groß ist der Schaden für die Gesamtwirtschaft?
Kurz vor den Präsidentschaftswahlen verschärft Russland den Ton gegenüber westlichen Vertretern im Land. Der US-Botschafterin will Moskau nun eine Protestnote überreicht haben, wegen »Versuchen der Einmischung«.
In Bukarest umgarnt Ursula von der Leyen die Europäische Volkspartei – und wird zur Spitzenkandidatin für die Europawahl gekürt. Ganz authentisch wirkt das Spektakel nicht.
Über eine mögliche Lieferung von Taurus an die Ukraine wird doch noch einmal abgestimmt. Einen entsprechenden Vorstoß will die Union wagen.
Die Inflation sinkt und die Konjunktur schwächelt. Dennoch hält die Europäische Zentralbank lieber die Füße still - und lässt die Leitzinsen unverändert. Die erste Senkung erwarten die Finanzmärkte erst im Juni.
Die Union will Scholz bei der Taurus-Lieferung an die Ukraine in die Enge treiben - die Abstimmung soll den Kanzler zur Kursänderung bewegen.
Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC meldet einem rasanter Anstieg von Fällen sexuell übertragbarer Krankheiten. Die hohen Fallzahlen von Tripper, Syphilis und Chlamydien seien "besorgniserregend".
Die Euro-Währungshüter bleiben auf Kurs. Obwohl die Inflation langsam abflaut, bleibt der Leitzins unverändert. Die Forderungen nach Zinssenkungen werden nicht verstummen.
Die AfD-Bundestagsfraktion will Ende März einen Bürgerdialog im südpfälzischen Annweiler veranstalten. Doch die Stadt will der Partei keinen Saal vermieten. Jetzt entscheidet ein Gericht. Von S. Biegger und J. Armbrüster.
80 Prozent Ökostrom bis 2030: Die Ampelregierung hat sich ambitionierte Energiewendeziele gesetzt – nach jahrelangem Reformstau. Der Bundesrechnungshof sieht den Umbau allerdings »nicht auf Kurs«.
Schleppender Netzausbau und zu hohe Stromkosten für Verbraucher und Industrie: Die Regierung ist aus Sicht des Bundesrechnungshofs bei der Energiewende nicht auf Kurs.
Zum neunten Mal in Folge hat der EU-Klimawandeldienst Copernicus einen globalen Temperaturrekord für einen Monat gemessen. Besonders die erste Februarhälfte sei "außergewöhnlich" warm gewesen. Grund sei der Klimawandel - und El Niño.