Schlagzeilen
Bis heute gibt es in Politik, Justiz oder Wirtschaft eine "Repräsentationslücke Ost". Heißt: Top-Jobs gehen eher an Westdeutsche. Das gesteht auch die Bundesregierung ein. Die Linke fordert Veränderung. Von F. Aischmann.
Kampfkraft als »heilige Pflicht«: Pete Hegseth, Chef von Trumps »Kriegsministerium«, will Soldaten ab 30 Testosteron verabreichen. In einem Video auf X verrät er, was er sich davon verspricht.
Noch im Januar galt der 35-Jährige Fedorow als Shootingstar im ukrainischen Kabinett. Nun räumt der Verteidigungsminister seinen Platz schon wieder. Einige in der Ukraine treibt das sogar auf die Straße. Von Thilko Gläßgen.
Wadym Jermolajew überlebte nur knapp die Explosion am Eingang eines Wohngebäudes. Jetzt erhebt er laut einem Schreiben schwere Vorwürfe gegen den ukrainischen Geheimdienst HUR und spricht von einem gezielten Mordversuch.
Wie weit darf der Fußball-Weltverband FIFA in das lukrative Geschäft von Spielervermittlern eingreifen? Das höchste europäische Gericht hat nun Leitlinien vorgegeben - einige bestehende Regeln könnten gegen Kartellrecht verstoßen.
Mychailo Fedorow ist in der Ukraine höchst populär, als Verteidigungsminister hat er Innovationen gepusht und Korruption unterbunden. Dass Präsident Selenskyj ihn nun austauscht, sorgt für Proteste in Kyjiw – und Entrüstung in Berlin.
Der CDU-Politiker stellte sich jahrelang gegen Leihmutterschaftsmodelle. Nun sind Spahn und sein Ehemann über diesen Weg Eltern geworden. Das hätte er erklären müssen.
Ex-Vizekanzler Sigmar Gabriel bringt Angela Merkel mit Verweis auf das Minsker Abkommen erneut als Vermittlerin im Ukrainekrieg ins Spiel. Das Verhalten seiner eigenen Partei in der Koalition mit der Union finde er »lebensmüde«.
Das Epstein-Barr-Virus steht seit Jahren im Verdacht, die Autoimmunkrankheit Multiple Sklerose auszulösen. Aber warum? Eine neue Studie findet Hinweise auf überaktive Immunzellen - und weckt Hoffnung auf neue Therapien. Von Pascal Kiss.
»Alice Merkel«, »Terroristen«, »Schattenarmee«: Interne Chats geben Einblick in den eskalierenden Machtkampf der AfD in Nordrhein-Westfalen. Im Zentrum steht die Frage, ob Parteichefin Weidel in die Eskalation verstrickt ist.
Uwe Steimle hat bei einer Veranstaltung die DDR-Hymne gesungen, AfD-Prominenz und Besucher stimmten ein. Für SED-Opfer sei das »unerträgliche« Geschichtsvergessenheit, kritisiert die Ombudsfrau Zupke.
Acht Jahre nach dem Einsturz der Morandi-Autobahnbrücke im norditalienischen Genua ist der damalige Chef des Autobahnbetreibers zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt worden. Ein Gericht sprach ihn schuldig, Wartungsarbeiten vernachlässigt zu haben.