Wirtschaft
Die angeschlagene Stahlsparte von Thyssenkrupp muss sparen. Im Fokus: »Sachkosten«, und das heißt: Die Beschäftigten sollen Kaffee, Milch und Kekse fortan selbst bezahlen. Auch Weihnachtsfeiern richtet der Konzern nicht mehr aus.
Tag der zwei Wirtschaftsgipfel in Berlin: Zunächst traf sich Finanzminister Lindner mit Vertretern des Mittelstands. Hinterher mahnte er »gemeinsame Positionen« seiner Regierung in Wirtschaftsfragen an.
Der flächendeckende Einbau intelligenter Stromzähler kommt in Deutschland kaum voran. Nun will die Bundesregierung Haushalte mit großem Verbrauch bevorzugen. Für Mieter ist das eine schlechte Nachricht.
Die deutsche Automobilindustrie befindet sich im Umbruch, der voraussichtlich mehr als 100.000 Menschen ihren Job kosten wird. VDA-Präsidentin Müller appelliert an die Politik.
Die Vermarktung und der Verkauf eines iPhone-Modells sind in Indonesien verboten worden. Der Hersteller Apple soll eine verbindliche Quote für lokale Teile nicht erfüllt haben.
Wegen antisemitischer Ausfälle beendete Adidas 2022 die milliardenschwere Zusammenarbeit mit Kanye West. Der US-Rapper wollte das nicht hinnehmen. Nun erklärt der Konzern den Zwist für beendet.
Die deutsche Konjunktur entwickelt sich laut einer DIHK-Erhebung deutlich schlechter als von der Bundesregierung angenommen. Verbandschef Wansleben spricht von einer »hartnäckigen strukturellen Krise«.
Bundeskanzler und Finanzminister laden zu getrennten Wirtschaftsgipfeln. Das ist eine Farce, die man ignorieren könnte, wären die Folgen für die Wähler nicht so gravierend.
Der Umsatz auf Rekord, die Nachfrage riesig – aber auch die Kosten. Weil bei der Kernmarke der Lufthansa die Gewinne zurückgehen, will Vorstandschef Spohr nun 1,5 Milliarden Euro einsparen.
Arbeitgeber sehen die Möglichkeit zur telefonischen Krankschreibung als Ursache für die vielen Ausfälle von Beschäftigten. Die Krankenkassen widersprechen, für den hohen Krankenstand gebe es »eine Vielzahl von Gründen«.
Er war von 1987 bis 1995 Vorstandschef von Daimler-Benz – und engagierte sich für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Nun ist Edzard Reuter gestorben. Der Sohn des legendären Berliner Bürgermeisters Ernst Reuter wurde 96 Jahre alt.
Vor den separaten Wirtschaftsgipfeln von Bundeskanzler Scholz und Finanzminister Lindner mahnen prominente Wirtschaftsvertreter zur Einheit. Die schwierige wirtschaftliche Lage erfordere schnelle, konkrete Schritte.