Ausland
Der verstorbene US-Sexualstraftäter und Milliardär Jeffrey Epstein arbeitete offenbar hartnäckig daraufhin, Kremlchef Wladimir Putin zu treffen. Unklar ist, ob ein Kontakt wirklich stattfand.
Gegen hohe Mieten und Umweltfolgen gingen am Samstag Tausende in Mailand auf die Straßen. Als es dunkel wurde, eskalierte die Lage. Es gab mehrere Festnahmen.
Die EU unterstützt die Ukraine im Krieg gegen Russland. Doch die Regierung in Budapest hat eine andere Haltung: Weil Kyjiw russische Energie verbieten wolle, sei es ein Feind Ungarns.
Seit Oktober ist Sanae Takaichi Ministerpräsidentin in Japan. Nun konnte ihre Partei die von ihr ausgerufenen Parlamentsneuwahlen offenbar gewinnen.
Die türkische Schriftstellerin Ece Temelkuran warnt vor einer Rückkehr des Faschismus. Ihre eigene Heimat hat sie vor zehn Jahren verlassen. Nun beobachtet sie ähnliche Entwicklungen auch in Europa – und entwirft ein Gegenkonzept.
Sie machte sich über den persischen Dichter Ferdosi lustig – nun wurde die Influencerin Zeynab Mussawi zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Außerdem soll sie den Poeten preisen.
Zwei Russen sollen für das Attentat auf den GRU-Vizechef verantwortlich sein. Außenminister Lawrow verdächtigt die Ukraine.
Die einjährige Amalia wurde in Gewahrsam schwer krank. Nach einem Krankenhausaufenthalt soll das Haftpersonal ihren Eltern lebenswichtige Medikamente abgenommen haben. Nun ist die Familie frei.
In den Epstein-Akten wird auch der frühere französische Kulturminister Jack Lang belastet, es geht um Geldwäsche und Steuerbetrug. Die Justiz ermittelt. Der Beschuldigte weist die Vorwürfe zurück – und reicht seinen Rücktritt ein.
Gerade hat die »Washington Post« ein Drittel ihrer Mitarbeiter entlassen. Jetzt erklärt der Herausgeber und Geschäftsführer seinen Rücktritt: William Lewis wendet sich mit zwei Absätzen an die Belegschaft – und bedankt sich bei Jeff Bezos.
Sanija Ameti galt als Nachwuchsstar der Schweizer Politik – dann ruinierte sie ihre Karriere mit einem Instagram-Post. Wegen Blasphemie stand sie nun vor Gericht. Mitverhandelt wurde, wer in der Schweiz wie auffallen darf.
Wladimir Putin befördert reihenweise Soldaten aus dem Ukrainekrieg auf hohe zivile Posten, obwohl manche wohl Verbrechen begangen haben. Die Veteranen – viele von ihnen traumatisiert – sind eine gefährliche soziale Altlast.