Schlagzeilen
Würde Deutschland Benjamin Netanjahu nach Den Haag ausliefern? CDU-Chef Friedrich Merz hält unter anderem die Antwort der Außenministerin auf diese Frage für grundfalsch.
In Berlin sind nach Angaben der Feuerwehr eine Frau und ein Kind von einem ICE erfasst worden. Die Frau starb, das Kind wurde lebensgefährlich verletzt. Der Hauptbahnhof ist komplett gesperrt.
Im SPIEGEL-Talk warnt SPD-Urgestein Franz Müntefering vor einer Wiederholung der Geschichte, spricht über das Tabuthema Tod, die Faulheit Oskar Lafontaines – und wünscht sich Friedrich Merz als Kanzlerkandidaten.
Rishi Sunak stellt sich in den Regen und verkündet, dass die Briten Anfang Juli wählen sollen. Monatelang hoffte er noch auf bessere Zustimmungswerte, nun hat er offenbar eingesehen: Besser werden seine Chancen nicht.
Nach Äußerungen zur SS zieht sich AfD-Europaspitzenkandidat Krah aus Parteivorstand und Wahlkampf zurück. Für das künftige Parlament hatte er eigentlich große Pläne – und er hofft noch immer auf Macht und Einfluss.
Monatelang hatte die britische Opposition auf ein Vorziehen der Parlamentswahl gedrängt und dem Premier eine Verzögerungstaktik vorgeworfen. Nun rief Sunak zur Wahl am 4. Juli auf - trotz deutlichen Rückstands seiner Partei in Umfragen.
Neben Norwegen, Irland und Spanien haben bereits 143 UN-Länder die palästinensischen Gebiete als unabhängigen Staat anerkannt. Das hat insbesondere politisch eine hohe Bedeutung, erklärt der Völkerrechtler Pierre Thielbörger.
In knapp drei Monaten wird in Thüringen ein neuer Landtag gewählt. Ministerpräsident Bodo Ramelow will der CDU eine Brücke bauen.
Deutschland, Frankreich und Polen wollen die Sicherheitspolitik in Europa verstärkt gemeinsam vorantreiben.
Drei EU-Länder wollen Palästina als Staat anerkennen. Israels Regierung ist empört: »Den Terrorismus zu belohnen, wird keinen Frieden bringen«, sagt Premierminister Netanyahu.
Seit dem Nachmittag protestieren propalästinensische Demonstranten an der Berliner Humboldt-Universität. Nach Angaben der Polizei besetzten 50 Demonstrierende dort mehrere Räume. Mitarbeitende haben das Gebäude verlassen.
Mit Punkrocksong und Sonnenblumen gegen drohende Einschnitte in der Demokratie: Zehntausende sind in Taiwan auf die Straße gegangen. Eindrücke von SPIEGEL-Korrespondent Cornelius Dieckmann aus Taipeh.