Schlagzeilen
In die Gespräche über eine Feuerpause in Gaza und die Freilassung der Geiseln kam zuletzt Bewegung. Doch nun stellt Israels Premier Netanyahu nochmals Bedingungen. Kritiker zweifeln, ob er überhaupt einen Deal will. Von Björn Dake.
Eigentlich wollte er seinen Posten nach der Wahlniederlage räumen, doch Präsident Macron hat andere Pläne. Um »die Stabilität des Landes zu gewährleisten«, soll Gabriel Attal vorübergehend Premierminister bleiben.
Eine Mehrheit des Rassemblement National ist abgewehrt. Doch das Wahlergebnis könnte die Rechtsradikalen in den kommenden drei Jahren sogar noch stärker machen.
Die Truppe ist verwundert und schockiert: Im von der Ampelkoalition beschlossenen Haushalt soll der Verteidigungsetat nur um 1,2 Milliarden Euro wachsen. Boris Pistorius zeigt sich verärgert.
Nach der Wahlniederlage des Regierungslagers hatte Frankreichs Premier Attal seinen Rücktritt angeboten. Präsident Macron lehnte das nun ab, um "die Stabilität des Landes zu sicherzustellen".
Im Südchinesischen Meer wachsen die Spannungen zwischen China und den Philippinen. Nun hat Manila einen historischen Verteidigungsdeal mit Japan geschmiedet. Er erlaubt sogar die Stationierung von Soldaten.
Die Krise auf dem Wohnungsmarkt wird sich nach Einschätzung des Immobilienverbands GdW weiter verschärfen. Die Zahl der stornierter Bauprojekte könnte sich verdoppeln - und die meisten Wohnungsfirmen können gar nicht mehr bauen.
Ungarns Ministerpräsident Orban sieht sich auf "Friedensmission" in Kiew, Moskau und Peking.
Vor einem Jahr urteilte ein EU-Gericht, dass Brüssel die milliardenschweren Corona-Hilfen für die Lufthansa nicht hätte genehmigen dürfen. Nun leitet die EU-Kommission eine Untersuchung ein, um ihre Entscheidung von damals zu überprüfen.
Wirtschaftsminister Robert Habeck zeigt sich erfreut über die Redekünste von Julian Nagelsmann: Der Bundestrainer habe nach dem Ausscheiden bei der EM mit seinem Aufruf zu mehr Gemeinsinn »genau die richtigen Worte« gefunden.
Mindestens 20 Menschen sind bei russischem Raketenbeschuss in der Ukraine getötet worden. In Kiew wurde ein Kinderkrankenhaus getroffen. Bürgermeister Klitschko sprach von einem der schwersten Angriffe seit Beginn der Invasion.
Zu alt? Joe Biden ist 81 und zunehmend schwach. Zu unerfahren? Keir Starmer, 61, hatte bisher kein Amt inne. Oder zu jung? Jordan Bardella ist erst 28, die Wahl in Frankreich hat er verloren. Gibt es überhaupt das richtige Politikeralter?