Schlagzeilen
Die Franzosen haben eine Regierungsübernahme der extremen Rechten verhindert, die meisten Stimmen erhielt das Linksbündnis. Aber wie geht es weiter? Auf den Straßen wurde erst gefeiert, dann brannten Barrikaden.
Wird das Deutschlandticket teurer? Weil Gelder des Bundes noch nicht freigegeben sind, befürchten die Länder eine Preiserhöhung noch in diesem Jahr. Das Bundesverkehrsministerium erklärte nun, die Zusage rasch umsetzen zu wollen.
Nach dem Urteil eines EU-Gerichts hätte Brüssel Staatsgarantien für die Lufthansa während der Coronapandemie nicht genehmigen dürfen. Die EU-Kommission leitet deswegen jetzt eine Untersuchung ein.
Das Deutschlandticket könnte ab Oktober deutlich teurer werden: Bund und Länder haben offenbar Probleme, das vergünstigte Angebot zu stemmen.
In die Gespräche über eine Feuerpause in Gaza und die Freilassung der Geiseln kam zuletzt Bewegung. Doch nun stellt Israels Premier Netanyahu nochmals Bedingungen. Kritiker zweifeln, ob er überhaupt einen Deal will. Von Björn Dake.
Eigentlich wollte er seinen Posten nach der Wahlniederlage räumen, doch Präsident Macron hat andere Pläne. Um »die Stabilität des Landes zu gewährleisten«, soll Gabriel Attal vorübergehend Premierminister bleiben.
Eine Mehrheit des Rassemblement National ist abgewehrt. Doch das Wahlergebnis könnte die Rechtsradikalen in den kommenden drei Jahren sogar noch stärker machen.
Die Truppe ist verwundert und schockiert: Im von der Ampelkoalition beschlossenen Haushalt soll der Verteidigungsetat nur um 1,2 Milliarden Euro wachsen. Boris Pistorius zeigt sich verärgert.
Nach der Wahlniederlage des Regierungslagers hatte Frankreichs Premier Attal seinen Rücktritt angeboten. Präsident Macron lehnte das nun ab, um "die Stabilität des Landes zu sicherzustellen".
Im Südchinesischen Meer wachsen die Spannungen zwischen China und den Philippinen. Nun hat Manila einen historischen Verteidigungsdeal mit Japan geschmiedet. Er erlaubt sogar die Stationierung von Soldaten.
Die Krise auf dem Wohnungsmarkt wird sich nach Einschätzung des Immobilienverbands GdW weiter verschärfen. Die Zahl der stornierter Bauprojekte könnte sich verdoppeln - und die meisten Wohnungsfirmen können gar nicht mehr bauen.
Ungarns Ministerpräsident Orban sieht sich auf "Friedensmission" in Kiew, Moskau und Peking.