Deutschland
Nach dem Verzicht von Annalena Baerbock auf die Kanzlerkandidatur bei den Grünen ist der Weg für Robert Habeck frei. Doch der Wirtschaftsminister hat in seinem Kernfeld längst verspielt. Will er gewinnen, muss er anderswo punkten. Darauf ist er vorbereitet.Von Autor Oliver Stock
Bier und Fußball, das gehört für viele Fans noch immer zusammen. Die Hoffnungen der Brauereien auf gute Geschäfte während der EM aber haben sich nicht erfüllt. Der Vergleich mit der Heim-WM 2006 fällt besonders ernüchternd aus.
Kommt es zur Eskalation an der Nato-Ostflanke, müssen Hunderttausende Soldaten verlegt werden. In einem Geheimpapier der Bundeswehr wird der Ernstfall geplant.
Das Verteidigungsministerium will im großen Stil eine neuartige Radhaubitze des Typs Boxer kaufen. Auch Großbritannien und andere Nato-Partner sind interessiert. Erstkunde ist jedoch die Ukraine.
Obst und Gemüse werden wieder teurer – doch der Effekt auf die Großhandelspreise wird noch überwogen von dem starken Rückgang der Preise für Industrieprodukte.
Für den Co-Vorsitzenden der Grünen, Omid Nouripour, gibt die Ampel gegenwärtig das Bild »einer Kneipenschlägerei« ab. Dennoch sieht er realistische Chancen, dass seine Partei den nächsten Kanzler stellt: »Alles ist drin.«
Eine australische Soldatin und ihr Ehemann sollen für Russland spioniert haben - jetzt nahmen die Behörden sie fest. Der Vorwurf: Sie hätten Russland Zugriff zu Daten der Streitkräfte verschafft.
Die Zahl der Apotheken in Deutschland sinkt, im Schnitt versorgt jede einzelne inzwischen fast 5000 Menschen. Doch es gibt große regionale Unterschiede.
In 34 Anklagepunkten hat ein US-Gericht Trump schuldig gesprochen. Doch damit will er sich nicht abfinden. Als Begründung führt er die Immunitätsentscheidung des Obersten Gerichtshofs an.
In der laufenden Offensive Russlands haben die ukrainischen Truppen zwar einen großen Durchbruch verhindern können. Aber der Druck auf sie bleibt hoch. Wie bewerten Militärexperten die Lage an der Front? Von A. Beer und B. Virnich.
Der Europarat übt deutlich Kritik an Griechenlands Umgang mit Migranten. In einigen Abschiebezentren herrschten miserable Bedingungen. Athen spricht von "internationalen Standards", kündigt aber auch Änderungen an.
Nach der Neuwahl in Frankreich hat keiner der politischen Blöcke die Mehrheit. Rechtspopulistin Le Pen kündigte nun an, gegen eine Regierungsbeteiligung von linken und grünen Politikern vorgehen zu wollen.