Deutschland
Friedrich Merz ist mit seinem Asylplan im Bundestag gescheitert. Was bleibt, ist die Frage: Wie weiter mit der AfD umgehen? Dabei gehen die Meinungen auseinander.
Ihr Tempo ist langsam, ihre Verluste hoch. Dennoch rücken Putins Truppen im Donbass vor. Die ukrainischen Verteidiger sind in der Unterzahl und werden von internen Problemen geplagt. Ein Besuch an der Front.
Mehrere Tausend Menschen sind in Göttingen gegen Rechtsextremismus und Verschwörungserzählungen auf die Straße gegangen. Anlass war ein Protest von "Querdenkern". Daran beteiligten sich laut Polizei nur rund 100 Menschen.
Am Abend vor der hitzigen Bundestagsdebatte zum Thema Migration sollen laut einem Medienbericht schwarz-grüne Spitzenpolitiker in gemütlicher Runde zusammengekommen sein. Eingeladen hatte Armin Laschet.
Schon seine Nominierung war ungewöhnlich, das Ende seiner Amtszeit war es erst recht. Als Bundespräsident mischte sich Horst Köhler oft in die Tagespolitik ein - und machte sich so nicht immer Freunde. Von Barbara Kostolnik.
Bekannt für seine klaren, manchmal streitbaren Aussagen. Gelobt für sein Engagement im Dialog mit Afrika: So reagieren Politikerinnen und Politiker auf den Tod von Horst Köhler.
Es ist schon die dritte Niederlage: Wieder blockiert die italienische Justiz einen zentralen Plan der rechten Regierung.
Nicht nur die Union, auch viele Liberale finden es in Ordnung, im Bundestag mit der AfD zu stimmen. Dahinter steckt ein Strategieschwenk von Parteichef Lindner – der die FDP zu zerreißen droht.
Vor 15 Jahren trat Köhler als Bundespräsident zurück, nachdem er mit einem Interview heftige Debatten ausgelöst hatte. Besonders hart war damals ein SPIEGEL-Artikel mit ihm ins Gericht gegangen. War das gerecht?
Die Abstimmungen im Bundestag zur Migrationspolitik sind vorbei, doch die politischen Nachwehen dauern an. SPD und Grüne zweifeln an der Glaubwürdigkeit von CDU-Chef Merz. Der kontert - teilt aber Merkels Unbehagen.
Dass er Bundespräsident wurde, hat ihn selbst verblüfft. Horst Köhler war kein Politiker, schätzte rote Teppiche wenig und sicherte seine Worte nicht doppelt ab. Kurz vor seinem 82. Geburtstag ist er gestorben.
Genau vier Jahre nach dem Putsch ist Myanmar wieder einer der weltgrößten Hersteller von Drogen. Denn den Menschen fehlen die Alternativen, der Staat kontrolliert nicht mehr - und das Militär mischt selber mit. Von J. Johnston.