Schlagzeilen
Von Shein und Temu werden täglich 400.000 Pakete an deutsche Kunden verschickt. Viele davon zollfrei. Damit dürfte bald Schluss sein. Die EU will so einen fairen Wettbewerb gewährleisten und Betrug verhindern.
Auch die IEA hält die Pariser Klimaziele für nicht mehr erreichbar. Bei den fossilen Brennstoffen Öl und Gas geht die Organisation von steigender Nachfrage bis 2050 aus. Zuvor hatte sie nach US-Kritik ihr Vorhersagemodell geändert.
Red Bull steht im Verdacht, Händlern finanzielle Anreize geboten zu haben, um unter anderem Konkurrenzprodukte aus dem Sortiment zu nehmen. Die EU-Kommission wittert eine rechtswidrige Wettbewerbseinschränkung.
André von Ossowski gehört zu den vier Brandenburger Landtagsabgeordneten, die aus dem BSW ausgetreten sind. Nun fordert er den Rücktritt des Fraktionsvorsitzenden.
Wie hemmungslos viele AfD-Politiker die Interessen Wladimir Putins in Deutschland vertreten, dürfte selbst dem russischen Präsidenten etwas unangenehm sein.
Keine Chips mehr aus China, keine Software aus den USA? Kaum eine deutsche Firma wäre einer Umfrage zufolge so überlebensfähig. Die Abhängigkeit von ausländischer Digitaltechnik hat zuletzt sogar zugenommen.
CDU-Politiker Streeck stellt teure Medikamente für Hochbetagte infrage. FDP-Vize Kubicki wirft ihm »kalten Zynismus« vor. Grünenpolitiker Dahmen kritisiert die Aussagen als »Unfug«. Auch Patientenschützer sind alarmiert.
Mit Julia Ruhs wollte die ARD eine Stimme ins Programm holen, die konservative Zuschauer anspricht. Das Experiment ging spektakulär schief. Rekonstruktion eines Desasters.
Innenminister Alexander Dobrindt gibt sich betont hart gegenüber irregulären Migranten. Er will stärker abschrecken und abschieben, spricht von »Knallhartkurs« und »Migrationswende«. Warum verspricht er mehr, als er halten kann?
Mit dem europäischen Lieferkettengesetz sollten Unternehmen weltweit konsequenter die Menschenrechte schützen müssen. Das Europaparlament will die Vorschriften nun wieder lockern – auch mit den Stimmen von CDU, CSU und AfD.
Mit einer strategischen Partnerschaft will die weltweit drittgrößte Reederei CMA CGM ihren Einfluss im Hamburger Hafen sichern. Es ist nicht das erste Unternehmen, das verstärkt direkt mitmischen möchte.
Darf ein Gin so heißen, auch wenn er alkoholfrei ist? Nein, entschied jetzt der Gerichtshof der Europäischen Union. Daran ändere auch die unternehmerische Freiheit nichts.