Schlagzeilen
Die Linke ist der Überraschungssieger dieser Bundestagswahl. Die Partei punktete mit einer neuen Ansprechhaltung vor allem bei jungen Frauen und Erstwählern. Ihr bester Wahlhelfer war allerdings Friedrich Merz. Von Kerstin Palzer.
Eine neue Umfrage zeigt, dass fast die Hälfte der Deutschen keine Unterstützung für die Ukraine mehr wünscht. Politische Unterschiede sind dabei besonders markant.
Noch ist Friedrich Merz nicht Bundeskanzler. Allerdings soll der CDU-Chef bei Olaf Scholz bereits ein größeres Mitspracherecht eingefordert haben.
Donald Trumps UN-Resolution zum Jahrestag der Invasion in der Ukraine nennt Russland nicht einmal mehr als Aggressor – ein geopolitischer Dammbruch mit fatalen Folgen für die Ukraine, Europa und das Völkerrecht. Doch die Weltgemeinschaft stellt sich dagegen.
Vor der UN-Vollversammlung legten europäische Staaten und die USA zwei Resolutionen zum Ukraine-Krieg vor. Am Ende stimmten die USA ihrem eigenen Entwurf selbst nicht zu.
Die Union hat die Bundestagswahl gewonnen und will mit der SPD schnell eine Regierung bilden. Diese Namen werden für Kabinettsposten gehandelt.
FDP-Chef Lindner ist bald weg, die Partei braucht eine neue Spitze. Im Rennen sind zwei prominente Bewerber, die sich nicht leiden können. Der Partei stehen harte Wochen bevor.
Nach seinem Wahlsieg vermisste Merz angeblich die Glückwünsche der Altkanzlerin. Jetzt meldet sie sich mit einer Erklärung.
Mit 152 Abgeordneten zieht die AfD jetzt in den Bundestag ein. Darunter sind alte Bekannte und viele neue Gesichter. Die Fraktion rückt mit ihnen noch weiter nach rechts.
Im neuen Bundestag wird es schwer für den künftigen Kanzler, die Schuldenbremse zu reformieren oder ein Sondervermögen für die Bundeswehr durchzusetzen. Linke und AfD haben eine Sperrminorität, Merz sucht jetzt das Gespräch mit den früheren Ampelparteien.
Markus Söder will zurück in die Vergangenheit. Die Linke wähnt sich als Retterin vor dem Faschismus. Und Sahra Wagenknecht fühlt sich systematisch heruntergeschrieben. Das ist die Lage am Montagabend.
Die SPD ist bei der Bundestagswahl auf ein historisches Tief abgestürzt, einige Genossen fordern Konsequenzen. Die Parteispitze verspricht Erneuerung. Nur nicht bei sich selbst.