Ausland
Die sozialliberale D66 hat die Parlamentswahl in den Niederlanden hauchdünn für sich entschieden. Das vorläufige Wahlergebnis sieht die Partei bei 27 Sitzen – nur einen vor den Rechtspopulisten um Geert Wilders.
Die spanischen Eroberer gingen zusammen mit katholischen Missionaren brutal gegen die indigenen Völker in Lateinamerika vor. Mexiko hat 2019 eine Entschuldigung verlangt. Nun kam eine.
Viele Hundert Menschen sollen bei Massakern im Sudan getötet worden sein. Internationale Organisationen wie die WHO und das Rote Kreuz reagieren entsetzt. Die Uno spricht von Massenhinrichtungen und Vergewaltigungen.
Mali ist seit Wochen weitgehend von Benzin- und Diesellieferungen abgeschnitten. Verantwortlich dafür sind radikale Islamisten, die mit der Terrororganisation al-Qaida verbündet sind. Sie drohen, das westafrikanische Land zu übernehmen.
Weinranken, Kreuze und Reliefs mit Darstellungen der Gottesmutter: In Teheran hat eine neue U-Bahn-Station eröffnet, die nach Maria benannt ist. Die wenigen Christen in Iran freuen sich.
Hurrikan »Melissa« gilt als einer der stärksten Wirbelstürme, die je im Atlantik aufgetreten sind. Mehrere Tage nach dem Durchzug ist die Not auf Jamaika groß. Bilder zeigen das Ausmaß der Zerstörung.
Dutzende Reporter haben das Pentagon verlassen, weil die US-Regierung sie drangsalierte, unter ihnen auch Journalist JJ Green. Wie er den Walk-out erlebte und warum er doch Hoffnung hat.
Weil sie offenbar die Weitergabe eines Videos genehmigt hat, das israelische Soldaten bei der Misshandlung eines palästinensischen Gefangenen zeigt, tritt Militärstaatsanwältin zurück. In Israel bahnt sich ein neuer Kulturkampf an.
Es geht um ein jahrzehntelanges Abkommen mit Algerien: Die Partei von Marine Le Pen hat erstmals einen Antrag in der Nationalversammlung durchgebracht. Das hatte vor allem einen Grund.
In der Nähe einer Halloween-Parade in Chicago setzten Beamte der US-Einwanderungsbehörde ICE Anfang der Woche Tränengas ein. JB Pritzker, Gouverneur von Illinois, forderte ICE nun auf, an Halloween eine Pause einzulegen.
Seit Jahren baut Viktor Orbán die ungarische Medienlandschaft zu seinem Vorteil um. Jetzt übernimmt ein Medienhaus, das dem Umfeld des Regierungschefs zugerechnet wird, das Boulevard-Medium »Blikk«.
Hunderttausende streng religiöse Israelis haben in Jerusalem gegen die Wehrpflicht demonstriert. Oppositionsführer Yair Lapid kanzelte sie ab: »Wenn Ihr fähig seid, in den Straßen zu marschieren, dann könnt Ihr auch in der Grundausbildung marschieren.«