Schlagzeilen
Am Dienstag hatten mehrere Angreifer das Feuer auf Polizisten eröffnet – vor Israels Konsulat in Istanbul. Die türkischen Behörden melden nun fast 200 Festnahmen im Umfeld der Terrororganisation »Islamischer Staat«.
Frankreichs Präsident Macron zufolge stellen die anhaltenden israelischen Angriffe im Libanon eine "direkte Bedrohung" für die Waffenruhe zwischen den USA und Iran dar. Bahrain hat seinen Luftraum wieder geöffnet.
Auf der Insel Capri gilt künftig eine "Anti-Belästigungs-Verordnung": Wer Urlauber ungefragt in Restaurants locken oder ihnen Bootstouren und Ausflüge aufschwatzen will, muss zahlen - bis zu 500 Euro Strafe drohen.
Die Zahl der getöteten Mitarbeiter von Hilfsorganisationen bleibt hoch. Die meisten starben in den vergangenen Jahren in Gaza und im Westjordanland. Die Uno mahnt, dass das Schutzsystem für Helfer zusammengebrochen sei.
Ein Bericht der OECD warnt vor den Kosten von Long Covid-Erkrankungen. Durch eine bessere Patientenversorgung ließen sich diese jedoch senken.
Eigentlich sollte die Waffenruhe auch für den Libanon gelten, hieß es. Israels Premier Netanyahu befahl trotzdem ohne Vorwarnung die verheerenden Angriffe auf Stadtteile von Beirut – fernab der Hisbollah-Hochburgen.
US-Vizepräsident Vance hat Iran mit Konsequenzen gedroht, sollte Teheran die Waffenruhe brechen. Die Mullahs wiederum werfen Washington vor, gegen mehrere Punkte der Einigung zu verstoßen.
Weil ihm Nato-Partner im Irankrieg die Gefolgschaft verweigerten, sinnt der US-Präsident offenbar auf Rache. Derweil ist die von ihm verkündete Waffenruhe brüchig. Und: Beim Thema Libanon gab es laut USA ein »Missverständnis«. Die Liveanalyse.
Mehr als fünf Wochen Krieg, weit mehr als 10.000 Angriffsziele – und am Ende kontrolliert Teheran die Straße von Hormus. Donald Trump wollte ein Regime stürzen. Nun verhandelt er mit diesem Regime über dessen Forderungen.
Im Bundestagswahlkampf 2025 warfen die Grünen ihren »Bündniskanzler« via Beamer ans Münchner Siegestor – weil sie dafür keine Genehmigung hatten, wurde nun eine Geldstrafe verhängt.
Der Verteidigungsminister stellt nach der Verwirrung über eine Regelung im Wehrdienstgesetz klar: Männer der Altersgruppe 17 bis 45 brauchen keine Genehmigung für lange Auslandsaufenthalte. Wie konnte es soweit kommen?
Das Verteidigungsministerium und Minister Pistorius stehen wegen unklarer Meldepflichten für Auslandsreisen in der Kritik. Eine Verwaltungsvorschrift soll nun Klarheit schaffen. Kein eleganter Schachzug, meint Oliver Neuroth.