Ausland
Im dritten Kriegsjahr glauben die Menschen in der Ukraine noch immer an einen Sieg, doch sie sind zermürbt, sagt Wolodymyr Paniotto. Hier spricht der Forscher über mögliche Zugeständnisse an Russland.
Er steht hinter einer Glaswand, sein Kopf ist kahl geschoren: Kurz vor Prozessbeginn gegen Evan Gershkovich wegen angeblicher Spionage in Russland wurde der US-Journalist Reportern präsentiert. Washington arbeitet an einem Deal.
In Jekaterinburg beginnt der Spionageprozess gegen den »Wall Street Journal«-Korrespondenten Evan Gershkovich. Familie und Freunde hoffen, dass er nach der Verurteilung ausgetauscht und freigelassen wird – wie Brittney Griner.
Hunter Biden absolvierte die Yale Law School und arbeitete einst als Anwalt. Nach dem Urteil wegen illegalen Waffenbesitzes soll der Sohn des US-Präsidenten dem Beruf vorerst nicht mehr nachgehen dürfen.
Nach einem ukrainischen Raketenangriff auf die von Russland annektierte Krim hat der Kreml den USA gedroht. Nun haben die Verteidigungschefs erstmals seit einem Jahr wieder miteinander geredet. Die Berichte über das Telefonat variieren.
In den USA steht die TV-Debatte von Donald Trump und Joe Biden kurz bevor. Hillary Clinton weiß aus eigener Erfahrung, wie sich das anfühlt – und zieht nun gegen ihren früheren Kontrahenten vom Leder.
Demonstranten sind auf das Grundstück von Premierminister Rishi Sunak vorgedrungen – und wollten offenbar ein Zeichen gegen die »Shitshow« der britischen Regierung setzen. Einer hinterließ eine Protestnote.
Die Anhörung von WikiLeaks-Gründer Julian Assange vor einem US-Gericht auf der Insel Saipan hat begonnen. Reporter vor Ort berichten, dass er seine Schuld zumindest in einem Punkt eingestanden hat.
»Unsere Leute sind zu Hause«: Die russischen und ukrainischen Streitkräfte haben Gefangene ausgetauscht. Es ist einer der letzten diplomatischen Kontaktpunkte der beiden Kriegsparteien.
Saipan ist eine entlegene Insel im Pazifik – und ein US-Außengebiet. Dort entscheidet sich nun die Zukunft des WikiLeaks-Gründers Julian Assange. Wenn alles nach Plan läuft, ist der 52-Jährige bald ein freier Mann.
In Kenia sind die Proteste gegen die Regierung eskaliert, das Parlament wurde gestürmt, es gab Tote. Demonstriert haben vor allem junge Menschen. Es ist ein Tag, der das Land verändern wird – und auch für den Westen Konsequenzen hat.
Rund 50.000 Tote pro Jahr, häufigste Todesursache unter Jugendlichen, mehr Feuerwaffen als Einwohner: Die USA haben ein Problem mit Waffengewalt. Das bestätigt nun auch der oberste Gesundheitsbeamte – mit drastischen Worten.