Schlagzeilen
Russland will die Erschließung neuer Schifffahrtsrouten durch die Arktis energisch vorantreiben, um sich den Sanktionen des Westens besser entziehen zu können. Umweltverbände sind entsetzt.
Wochenlang hielt Robert Habeck an ihm fest, nun verliert Patrick Graichen doch seinen Posten als Staatssekretär im Wirtschaftsministerium. Wie verlor er den Rückhalt? Chronologie einer Affäre.
Neue Spannungen zwischen Ankara und Berlin: Die türkische Regierung hat nach eigenen Angaben den deutschen Botschafter einbestellt. Hintergrund sollen Durchsuchungen bei türkischen Journalisten in Hessen sein.
Der Münchner Abgasskandal-Prozess könnte bald enden, nach einem gequälten Geständnis und einem Deal. Für den zahlt wird allerdings nur einer den sehr hohen Preis bezahlen: der deutsche Rechtsstaat.
Der Machtkampf in Ecuador eskaliert: Präsident Guillermo Lasso hat Neuwahlen angeordnet und damit das Amtsenthebungsverfahren gegen ihn blockiert. Bis zur Abstimmung kann er per Dekret regieren.
Nach der Entlassung von Staatssekretär Graichen fordern Unionspolitiker einen Stopp der von ihm verantworteten Novelle des Gebäudeenergiegesetzes. Das Gesetz gehe laut CDU-Bundesvorstandsmitglied Linnemann "völlig an der Realität vorbei".
Den Bremer Grünen kommt weiteres prominentes Personal abhanden: Sülmez Çolak, die Spitzenkandidatin in Bremerhaven, tritt aus der Partei aus – und verbindet den Schritt mit einer Abrechnung.
Granaten, Raketen, Drohnen: Die Angst vor russischem Beschuss ist in der Ukraine allgegenwärtig. Große Veranstaltungen sind kaum möglich. In Charkiw gab es jetzt trotzdem ein Boxturnier. Unter der Erde.
Er war einer der lautesten Unterstützer des Brexits. Doch am Dienstag erklärte Nigel Farage, Großbritannien habe bisher nicht vom EU-Ausstieg profitieren können.
Lange hat Robert Habeck zu seinem Staatssekretär gehalten. Jetzt ist Patrick Graichen für den Wirtschaftsminister nicht mehr tragbar. Zur Trauzeugenaffäre sind weitere Verstöße hinzugekommen.
In den kommenden Jahren wird es nach Einschätzung der Weltorganisation für Meteorologie wahrscheinlich so warm wie nie zuvor. Daran soll nicht nur der Klimawandel schuld sein, berichtet die UN-Organisation.
Die Staats- und Regierungschefs des Europarats haben sich getroffen – zum vierten Mal in 74 Jahren. Die Runde hatte schon das Ende des Krieges im Blick, da holte sie Wolodymyr Selenskyj in die Realität zurück.