Deutschland
Die angekündigte Verbrennung des Korans in Stockholm hat nun auch diplomatische Folgen. Der Irak fordert die Botschafterin Schwedens auf, das Land zu verlassen. Angezündet würde die Heilige Schrift am Ende aber nicht.
Wer schickte das überfüllte Flüchtlingsboot aufs Mittelmeer? Griechische Behörden haben neun Ägypter inhaftiert. Doch die wahren Hintermänner gehören offenbar zu Khalifa Haftar – dem libyschen Kriegsherrn, den die EU umgarnt.
Nachhaltig? Von wegen. Deutsche Supermärkte und Discounter gehen nach Angaben der Deutschen Umwelthilfe weiter zu verschwenderisch mit Verpackungen um.
Die CDU hat wieder einen General aus dem Westen. Kann Carsten Linnemann trotzdem eine "Stimme des Ostens" sein? Die ostdeutschen CDU-Verbände sind sich hier einig - und haben klare Forderungen. Von Annekathrin Queck.
Russland will internationale Frachtschiffe auf dem Weg in ukrainische Häfen als militärische Ziele behandeln. Wie muss die internationale Gemeinschaft reagieren?
Vor Gericht wird der Zusammenbruch des Wirecard-Konzerns aufgearbeitet. Jan Marsalek war eine Schlüsselfigur in der Affäre – und konnte offenbar am Vorstand vorbei große Geldbeträge verschieben.
Auf welche Themen soll die Union in der Opposition setzen? CDU-Chef Friedrich Merz will mit Vorstößen zu Wirtschaftsthemen punkten – und nutzt eine zumindest unglückliche Wortwahl.
Ein Abkommen der Europäischen Kommission mit Tunesien soll irreguläre Migration nach Europa eindämmen. An der Vereinbarung gibt es Kritik – auch in Deutschland gehen die Meinungen auseinander.
Bundesinnenministerin Faeser fordert, kritische Infrastrukturen besser zu schützen. Ein neues Gesetz soll Mindeststandards festlegen und betrifft staatliche Einrichtungen, aber auch private Unternehmen wie Flughafenbetreiber.
Mehr als 1600 Verbraucher haben sich bei den Verbraucherzentralen über die Energiepreisbremsen beschwert. Meist geht es um zu hohe Forderungen der Versorger. Der Branchenverband verweist auf Einzelfälle.
Wirtschaftsminister Habeck will eine bis zu 30 Milliarden Euro teure Subvention für energieintensive Industriefirmen schaffen. Hochrangige Regierungsberater halten den Vorstoß für verfehlt.
Für den Bau einer Anlage zur grünen Stahlproduktion soll Thyssenkrupp bis zu zwei Milliarden Euro erhalten. Nun hat auch die EU-Kommission die Hilfen genehmigt. Mit dem Projekt könnten fast 60 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden.