Schlagzeilen
"109", "271" oder das Saftpackung-Emoji: Antisemitismus ist oftmals nicht direkt als solcher zu erkennen. Doch hinter den Codes verstecken sich Holocaustrelativierung und menschenfeindliche Verschwörungsideologien. Von P. Siggelkow.
Das russische Verteidigungsministerium hat eine Militärübung seiner Atomstreitkräfte angekündigt. Zehntausende Soldaten sollen daran teilnehmen. Auch in Belarus wird der Einsatz mit Atomwaffen geprobt.
Mehrere Monate hat in Frankreich ein Ausschuss über die Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks getagt, auf Antrag einer rechten Splitterpartei. Die Ergebnisse sorgen ein Jahr vor der Präsidentschaftswahl für Aufsehen. Von Julia Borutta.
In München startet heute ein Prozess gegen Amazon. Es geht darum, ob der Konzern zusätzlich Geld verlangen darf, damit der ursprünglich als werbefrei angekündigte Dienst Prime Video auch werbefrei bleibt.
Die deutsche Industrie war jahrzehntelang der Treiber der Wirtschaft. Doch eine neue Studie zeigt, wie ausgerechnet in den Schlüsselbranchen massiv Marktanteile verloren gehen. Der große Nutznießer heißt China.
In Boliviens Hauptstadt ist es zu Zusammenstößen zwischen Anhängern von Ex-Präsident Morales und der Polizei gekommen. Die Proteste setzen Präsident Paz weiter unter Druck. Er wirft seinem Vorgänger vor, die Unruhen zu orchestrieren.
Im US-Verteidigungsministerium gilt seit einigen Monaten eine strikte Begleitpflicht für Medienschaffende. Die »New York Times« sieht darin einen Angriff auf die Pressefreiheit.
Russlands Präsident Putin wird zu einem zweitägigen Staatsbesuch in China erwartet. Beim Treffen mit Staatspräsident Xi dürfte erneut die "grenzenlose Freundschaft" bekräftigt werden. Beide Seiten brauchen einander. Von Maximilian Seib.
Gautam Adani gilt als der reichste Mann Asiens. 2024 hatten US-Staatsanwälte ihn wegen mutmaßlichen Betrugs angeklagt. Nun will die Trump-Regierung das Verfahren unter dubiosen Umständen einstellen.
Nach dem starken Wochenauftakt könnten die Kurse am deutschen Aktienmarkt heute etwas zurückgehen. Im Nahen Osten hat sich die Lage derweil leicht beruhigt.
Als Korrespondent bin ich von Peking nach London gezogen – und habe Feinstaubwerte gegen Fluglärm getauscht. Ob das ein Gewinn ist, hängt vom Wind ab.
Neben ukrainischen Flaggen fallen an der Gedenkstätte für getötete Soldaten in Kiew auch kolumbianische Fahnen auf. Sie erinnern an junge Männer, die fern ihrer Heimat im Kampf gegen die russische Invasion gefallen sind. Von D. v. Osten.