Schlagzeilen
Mehr als vier Jahrzehnte leitete François Michelin den weltbekannten Reifenhersteller. Michelin ist ein französischer Mythos, aber inzwischen auch ein Symbol für die Probleme der Industrie. Heute wäre Michelin 100 Jahre geworden. Von C. Dylla.
Albanien will in die EU. Doch Tausende gehen gegen ein geplantes Luxusresort des Trump-Clans auf die Straße. Der Ministerpräsident hält an dem Projekt fest, viele Menschen wittern Korruption und fordern seinen Rücktritt.
Ein russischer strategischer Überschallbomber ist in der sibirischen Region Irkutsk abgestürzt. Die Besatzung des Flugzeugs konnte sich laut russischem Verteidigungsministerium retten.
Erneut beschäftigt ein Abgeordneter der rechtsradikalen AfD die Justiz: Nach SPIEGEL-Informationen hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart einen Strafbefehl gegen Lars Haise beantragt – wegen Verstoßes gegen das Urheberrecht.
Der Sohn der Kronprinzessin ist ein Vergewaltiger, verurteilt zu einer mehrjährigen Haftstrafe. Das Urteil markiert einen Bruch. Norwegen hat einen Blick auf seine entrückte, reiche Elite erhascht – und hält doch zur Monarchie.
Beim G7-Gipfel in Évian erhoffen sich die Teilnehmer von US-Präsident Trump Details zur Vereinbarung mit Iran. Die Europäer sprechen sich für eine Mission zur Sicherung der Straße von Hormus aus. Doch Teheran winkt bislang ab.
»Palestine Action« bleibt in Großbritannien verboten. Der High Court hatte die Entscheidung der Regierung im Februar als rechtswidrig bezeichnet, diese ging in Berufung. Seit dem Verbot wurden Tausende Menschen festgenommen.
Für das iranische Nationalteam ist die WM weit mehr als nur ein Sportereignis. Von Anfang an ist die Teilnahme vom Krieg mit den USA überschattet - und vor Ort nutzen viele Exil-Iraner das Turnier für politische Botschaften. Von Gabriele Dunkel.
Norwegens Königshaus rutscht tiefer in die Krise: Für vier Jahre soll der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit hinter Gitter. Verurteilt wurde Høiby unter anderem für zwei Vergewaltigungen. Offenbar will er in Berufung gehen. Von Jana Sinram.
An den Märkten wird das angekündigte Abkommen zwischen Iran und den USA gefeiert. Die Ölpreise fallen, die Aktienkurse steigen. Bis sich das weltweite Ölangebot normalisiert, wird es auf jeden Fall aber noch Monate dauern.
Auch nach einem Ende des Iran-Kriegs will Israel seine Streitkräfte in Teilen des benachbarten Libanon belassen. Es gehe darum, die eigene Sicherheit zu bewahren, schrieb Verteidigungsminister Katz. Von Bettina Meier.
Der Übernahmekampf zwischen Commerzbank und UniCredit artet in eine regelrechte Schlammschlacht aus. UniCredit droht dem Commerzbank-Vorstand indirekt mit Absetzung. Und beide Seiten rufen die Finanzaufsicht zu Hilfe.