Schlagzeilen
Galeria, Karstadt, der Elbtower: In kürzester Zeit stieg René Benko zum Shootingstar der Immobilienszene auf. Jetzt sitzt Österreichs »Wunderwuzzi« in U-Haft. SPIEGEL-Redakteurin Kristina Gnirke erklärt, wie Benko so tief fallen konnte.
Die Union stimmt im Bundestag für Asylrechtsverschärfungen – zusammen mit der AfD. Olaf Scholz spricht von einem »unverzeihlichen Fehler«. Bricht Friedrich Merz alle Brücken zu SPD und Grünen ab?
Galeria, Karstadt, der Elbtower: In kürzester Zeit stieg René Benko zum Shootingstar der Immobilienszene auf. Jetzt sitzt Österreichs »Wunderwuzzi« in U-Haft. SPIEGEL-Redakteurin Kristina Gnirke erklärt, wie er so tief fallen konnte.
Nun ist es offiziell: Die Unionsfraktion hat ihren Antrag für eine schärfere Migrationspolitik im Bundestag mithilfe der AfD durchgebracht. Laut Ergebnis der Abstimmung votierten 75 Abgeordnete der extremen Rechten für den Aufruf.
AfD-Politiker feiern ihren Erfolg und verspotten dabei den CDU-Fraktionschef. Merz habe "kein Kanzlerformat".
Im Kanzleramt arbeitet man an dem großen Entwurf, wie Deutschland in wenigen Jahren eine klimaneutrale und friedliche Gesellschaft werden kann. Bei der Vision wurde allerdings etwas Entscheidendes vergessen.
In meiner Jugend in Zwickau war Rechtssein normal, heute weiß ich: Es ist eine gesamtdeutsche Entwicklung. Wenn die AfD noch aufgehalten werden soll, muss der Westen endlich aufwachen.
Angriff und Gegenangriff im Bundestag: Kanzler Olaf Scholz lieferte sich ein hartes Rededuell mit CDU-Chef Friedrich Merz. Im Mittelpunkt: der Umgang mit der AfD.
SPD, Grüne und Linke haben die Union dringend davor gewarnt, Verschärfungen in der Migrationspolitik mit den Stimmen der AfD zu beschließen.
Die Union von Friedrich Merz bringt ihren Fünf-Punkte-Antrag zur Migration im Bundestag knapp durch – auch mit Stimmen der AfD. Was der Tabubruch bedeutet. Das ist die Lage am Mittwochabend.
Die Union von Friedrich Merz bringt ihren Fünf-Punkte-Antrag zur Migration im Bundestag knapp durch – auch mit Stimmen der AfD. Was der Tabubruch bedeutet. Das ist die Lage am Mittwochabend.
Mit 348 zu 345 Stimmen haben die Abgeordneten des Bundestags für den Fünf-Punkte-Plan der Union gestimmt. Ein zweiter Antrag mit umfassenden Reformvorschlägen für eine Migrationspolitik fand keine Mehrheit.