Schlagzeilen
In seiner ersten Rede als norwegischer König hat Haakon VIII. seinen verstorbenen Vater geehrt. Harald V. sei ein großzügiger König gewesen, der allen mit Respekt begegnet sei. Auf ihn selbst warte nun eine große Aufgabe, so Haakon.
US-Präsident Donald Trump sichert sich einen Großteil von Venezuelas Öl. Die Vereinbarung festigt die Macht des Regimes in Caracas, die Demokratisierung muss warten.
Nach einem schweren russischen Angriff mit 37 Toten spricht der ukrainische Präsident Selenskyj von Fahrlässigkeit. Offenbar gab es Verstöße gegen Vorschriften zur Munitionslagerung. Ermittlungen wurden eingeleitet.
Es geht um den Bau des größten Wasserkraftwerks Ecuadors: Ein chinesisches Unternehmen soll den damaligen Vizepräsidenten und späteren Präsidenten des Landes bestochen haben. Auch seine Frau muss ins Gefängnis.
Nach einem Krankenhausbrand zieht Pakistans Regierung personelle Konsequenzen. Es ist nicht der erste Vorfall im Land in diesem Jahr, bei dem Kinder wegen mutmaßlicher Fahrlässigkeit von Beamten ums Leben gekommen sind.
Der italienische Moderator Sigfrido Ranucci hat seinen Posten bei der Sendung »Report« verloren – weniger kritische Journalisten sollen ihn offenbar ersetzen. Italien diskutiert, ob der Reporter Opfer in der »Affäre Ranucci« ist oder selbst Täter.
Seit Beginn des Iran-Kriegs ist der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus stark eingeschränkt. Wie viele Tanker und Frachter sie täglich passieren, ist unklar. Noch immer können Hunderte Schiffe den Persischen Golf nicht verlassen.
Auch auf den britischen Inseln geht der Bierkonsum zurück, viele kleine Brauereien müssen schließen. Eine Traditionsmarke aber erlebt einen erstaunlichen Boom: Guinness aus Irland. Von Lisa-Maria Röhling.
Nach der Katastrophe in Nepal und Tibet werden weiterhin fast 3000 Menschen vermisst, mindestens 682 sind tot. Im Video berichtet SPIEGEL-Korrespondent Serafin Reiber aus einem Dorf, das seit der Katastrophe von der Außenwelt abgeschnitten war.
Deutschland und andere EU-Staaten wollen in Ruanda sogenannte Return Hubs einrichten. Durch Recherchen des SPIEGEL wurde bekannt, dass erste Verhandlungen stattfinden. Jetzt bestätigt auch Ruanda die Gespräche.
Irans Führung räumt schwere wirtschaftliche Schäden durch den Krieg mit den USA ein, dennoch will das Land nicht einlenken. In der Hauptstadt Teheran bilden sich lange Schlangen vor Tankstellen.
Dichter Nebel, Monsunregen und abgelagerter Schlamm erschweren die Suche nach Überlebenden. Weil die menschlichen Überreste von Verstorbenen zunehmend verwesen, warnen Gesundheitsexperten vor einer wachsenden Seuchengefahr.