Schlagzeilen
Die Freie Universität steht unter Druck, seit ein jüdischer Student von einem propalästinensischen Kommilitonen verprügelt worden sein soll.
In der Türkei hat es zuletzt mehrere tödliche Terroranschläge gegeben, die mit dem IS in Verbindung gebracht wurden.
Die USA haben proiranische Kräfte in Bagdad gezielt getötet. Nun reagiert der Irak scharf. Ein Militärsprecher sagte, diese seien »ohne Rücksicht auf das Leben von Zivilisten oder internationales Recht« durchgeführt worden.
Das Bundeswehr-Kriegsschiff »Hessen« nimmt Kurs aufs Rote Meer. Dort soll es sich an der EU-Mission beteiligen und Handelsschiffe vor Huthi-Angriffen schützen. Doch formal wurde der Einsatz noch gar nicht beschlossen.
Der US-Senat blockiert weitere Ukraine-Hilfen und treibt den Europäern damit Sorgenfalten ins Gesicht. In Deutschland ist die Rede von einem "Vorgeschmack" auf eine Wiederwahl Trumps. Kanzler Scholz appelliert direkt an die US-Partner.
Die Umwege wegen der Huthi-Angriffe im Roten Meer lassen die Frachtraten der Reedereien wohl nur kurzfristig ansteigen. Mærsk warnt bei der Präsentation der eigenen Jahresbilanz vor sinkenden Preisen und Überkapazitäten – mit Folgen.
Der Oppositionspolitiker Nadeschdin wollte bei der Präsidentenwahl in Russland den Kremlchef herausfordern. Nun hat die Wahlbehörde entschieden: An der Wahl darf er nicht teilnehmen - wegen angeblicher Formfehler.
Die Fluggesellschaft Finnair hat angekündigt, die Passagiere mit ihrem Handgepäck zu wiegen, um das Gewicht des Flugzeugs vor dem Start besser abschätzen zu können. Das sorgt für Empörung.
Bei seiner Reise nach Washington hat der Bundeskanzler wichtige Themen im Gepäck. Es geht um die Ukraine-Hilfen, die Fortentwicklung der Nato und die Lage im Nahen Osten. Und dann ist da noch die Sorge, die USA als wichtigsten Partner zu verlieren.
Was, wenn die USA die Ukraine fallen lassen? Dieses Schreckensszenario möchte Kanzler Scholz bei seinem Besuch in Washington verhindern. Die Reise kommt nicht nur deshalb zu einem kritischen Moment.
Sicherheitskonferenz-Chef Heusgen setzt zur Beendigung des Kriegs gegen die Ukraine auf eine Verhandlungslösung. Es sei richtig, dass man darüber nachdenke.
Während der Finanzkrise hat Griechenland Hilfskredite von fast 300 Milliarden Euro bekommen - Geld, das auch durch Privatisierungen zurückgezahlt werden muss. Bei manchen Projekten ist der Staat aber vorsichtig geworden. Von Moritz Pompl.