Schlagzeilen
»Vorsätzliche Angriffe auf zivile Infrastruktur sind ein Kriegsverbrechen«: Human Rights Watch verurteilt türkische Militärschläge auf kurdische Stellungen in Syrien scharf. Ankara dementiert die Vorwürfe.
Die mutmaßlich antisemitische Attacke auf den FU-Studenten Lahav Shapira befeuert eine politische Debatte. Nun hat die Universität Konsequenzen gezogen und ein Hausverbot gegen den Tatverdächtigen erlassen.
An der Grenze zum Libanon droht die Eskalation des Konflikts in Nahost. In den Flüchtlingscamps im Süden von Gaza fehlt es an allem und militante Palästinenser im Westjordanland schwören auf den Kampf gegen Israel.
Rishi Sunka gilt als reichster Premier der britischen Geschichte. Nun hat er seine Steuererklärung für 2022/23 offengelegt. Die Diät für sein Abgeordnetenmandat macht dabei nur einen kleinen Anteil aus.
Ein rechter US-Talkmaster gibt dem russischen Präsidenten viel Raum und Bühne, seine Sicht auf die Welt auszuwalzen. Bundeskanzler Scholz sagt deutlich, was er von dem Interview hält.
»Zehntausende werden wahrscheinlich sterben«: Die Uno warnt vor der katastrophalen Lage der Kinder im Bürgerkriegsland Sudan. Bei Morden, sexueller Gewalt und der Rekrutierung von Kindersoldaten gibt es einen »500-prozentigen Anstieg«.
Nach der Parlamentswahl in Pakistan zeichnet sich eine schwierige Regierungsbildung ab. Ex-Premier Sharif erklärte sich zum Wahlsieger, obwohl seine konservative Partei offenbar nur auf Platz zwei landete. Von Peter Hornung.
Die Grünen-Politiker Annalena Baerbock und Robert Habeck sind Zielscheibe zahlreicher Verbalattacken. Nun sind auch auf Sylt Hassbotschaften aufgetaucht.
Mehrere Männer wurden im Jemen zum Tode verurteilt. Ein Huthi-Gericht wirft ihnen Homosexualität vor. Amnesty International fordert die Freilassung der Gefangenen.
Der Dirigent und frühere Musikdirektor der Wiener Staatsoper Seiji Ozawa ist tot. Eines seiner früheren Orchester würdigte ihn nun als "musikalisches Genie". Der "Hunderttausend-Volt-Dirigent" wurde 88 Jahre alt.
Im Vergleich zum Vorjahr hat Rishi Sunak sein Einkommen noch einmal steigern können.
Der Kreml ist zufrieden mit dem Putin-Interview, aus dem Westen kommt Kritik. US-Talkmaster Carlson habe sich als "nützlicher Idiot" für russische Propaganda erwiesen, so die Reaktion aus Polen. Auch Kanzler Scholz fand klare Worte.