Schlagzeilen
Am Mittwoch hat die Witwe Alexej Nawalnys, Julia Nawalnaja, vor dem Europaparlament gesprochen. Dabei griff sie Russlands Präsidenten Putin mit scharfen Worten an.
Eigentlich hatte es bereits einen Kompromiss gegeben, trotzdem findet sich keine Mehrheit für das EU-Lieferkettengesetz. Deutschland enthielt sich – eine der Ampel-Parteien lehnt das Gesetz ab.
Das EU-Vorhaben sollte sicherstellen, dass es in Lieferketten von Unternehmen keine Kinderarbeit gibt. Jetzt ist das Vorhaben am Widerstand mehrerer Regierungen gescheitert – auch der deutschen. Wie es weitergeht, ist offen.
Indien will einen festen Platz in der Riege der Raumfahrtnationen einnehmen. Nach den Sonden zum Mond und in Richtung Sonne soll nun ein bemannter Weltraumflug folgen. Die vier Astronauten für die Mission stehen bereits fest. Von Peter Hornung.
Nach der Vorwahl im US-Bundesstaat Michigan seien die Weichen zwar sowohl für Biden als auch für Trump gestellt, sagt Politik-Berater van de Laar. Beide Kandidaten müssten aber noch um den Rückhalt in ihren Parteien kämpfen.
Im EU-Parlament in Straßburg hält Julija Nawalnaja eine bewegende Rede. Sie appelliert an die Abgeordneten, in den Mitgliedstaaten zu handeln.
Erst rückte der Kreml Alexej Nawalnys Leiche nicht heraus, nun soll er auf einem früheren Dorffriedhof möglichst ohne Aufsehen beerdigt werden. Nawalnys Anhänger wehren sich.
Rund 264 Milliarden Euro an russischem Vermögen hat die EU eingefroren. Ob man mit diesem Geld den Wiederaufbau der Ukraine oder Waffen finanzieren sollte, ist strittig. Ursula von der Leyen hat sich positioniert.
US-Präsident Joe Biden fährt bei der Vorwahl in Michigan zwar einen klaren Sieg ein. Doch freuen kann er sich über das Ergebnis nicht.
Eine "Starthilfe" von 1000 Euro für besonders bedürftige Studenten und höhere Freibeträge - das soll eine Bafög-Reform bringen.
Die Zahl der Asylanträge in den EU-Staaten, Norwegen und der Schweiz ist im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. 1,1 Millionen Menschen suchten Schutz. Die meisten Antragsteller kommen aus Syrien und Afghanistan. Das Hauptzielland ist weiterhin Deutschland.
Die Urteile im NSU-Prozess liegen bereits Jahre zurück. Doch nun erhebt die Bundesanwaltschaft Anklage gegen eine mutmaßliche Helferin der Neonazis. Susann E. soll die Terrorgruppe unterstützt haben.