Schlagzeilen
Der ukrainische Präsident Selenskyj hat in Istanbul den türkischen Staatschef getroffen. Recep Tayyip Erdoğan sagt: »Wir sind bereit, einen Friedensgipfel auszurichten, an dem auch Russland teilnimmt«. Die Ukraine hält davon nichts.
Die Behörden geben Entwarnung: Das ausrangierte Batterieset der ISS ist - offenbar ohne Schaden zu verursachen - in den Atlantik gestürzt. Zuvor überflog es Deutschland und zeigte sich in Teilen des Landes als heller Punkt am Himmel.
Wirtschaftsminister Habeck ist bei seiner USA-Reise ungewöhnlich deutlich geworden. Von Studierenden erklärte er, dass die US-Regierung ihre Ziele verfehle.
Russland nutzt sexualisierte Gewalt als Strategie im Krieg gegen die Ukraine. Die Forscherin Marta Havryshko sieht in Putins Vorgehen Parallelen zum Zweiten Weltkrieg.
»Dies ist mein Finale, meine letzte Wahl«: Recep Tayyip Erdoğan führt die Türkei seit mehr als zwei Jahrzehnten, erst als Premier, dann als Präsident. Nun will er ein letztes Mal mitmischen – bei den Kommunalwahlen im März.
Das Verhältnis der AfD zu Russland ist ein immer wiederkehrender Streitpunkt in der öffentlichen Debatte. Nun wollen drei AfD-Landtagsabgeordnete als Wahlbeobachter nach Moskau reisen.
Er soll Honduras in einen »Drogen-Staat« verwandelt haben: Ex-Präsident Hernández ist von einem US-amerikanischen Gericht wegen Drogenhandels schuldig gesprochen worden. Ihm droht eine lebenslange Haftstrafe.
Dissens im Weimarer Dreieck: Bundeskanzler Scholz und Verteidigungsminister Pistorius lehnen den Bodentruppenvorstoß von Frankreichs Präsident Macron vehement ab. Der bekommt für seine Ukrainepolitik nun aber Unterstützung von Polens Außenminister Sikorski.
»So gut wie zerstört«: Friedrich Merz hat Olaf Scholz für das angespannte Verhältnis zwischen Paris und Berlin scharf kritisiert. Der CDU-Chef sagt, kein Kanzler hätte sich jemals so jämmerlich betragen.
Er wurde als »Kanzler« vorgestellt und wurde dann deutlich: Robert Habeck hat bei einer Rede an der Columbia University seine Politikergeneration dazu aufgefordert, Probleme zu lösen – und sie nicht an Folgegenerationen weiterzureichen.
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan will bei den für Ende März geplanten Kommunalwahlen zum letzten Mal antreten.
Der internationale Frauentag ist in Berlin ein Feiertag - und Grund für viele, auf die Straße zu gehen. Feiern wollen sie angesichts der vielen Probleme, mit denen Frauen im Alltag zu kämpfen haben, allerdings nicht. Von Jörg Poppendieck.