Schlagzeilen
Die Nato spielt bei Waffenlieferungen für die Ukraine bislang keine große Rolle.
Die Ukraine-Konferenz zu den russischen Kriegsverbrechen mag sinnlos und naiv anmuten. Doch das Treffen hat mehr als reine Symbolik zu bieten, meint Thomas Spickhofen. Tatsächlich ist es eine konkrete Vorbereitung auf die Zeit nach dem Krieg.
US-Präsident Biden und Chinas Staatschefs Xi hatten Ende vergangenen Jahres vereinbart, wieder häufiger miteinander zu sprechen. Dem kamen sie nun nach. In einem Telefonat wurden einige Konfliktthemen besprochen.
Ob Taiwanfrage oder Handelsbeschränkungen – die Beziehungen zwischen den USA und China sind schlecht. Dennoch bemühen sich die Supermächte nun wieder um einen Austausch.
Beim Angriff auf einen Hilfskonvoi werden sieben Helfer getötet. Israels Armee gibt sich erschüttert und verspricht Aufklärung. Dabei ist die Tötung von Zivilisten in diesem Krieg längst Alltag.
Der mutmaßlich israelische Raketenangriff auf das iranische Konsulat in Damaskus bedeutet eine immense Eskalation der Lage. Tel Aviv beteuert zwar, kein Interesse an einem Regionalkrieg zu haben. Doch was ist die Absicht?
Unter Vollnarkose ist Benjamin Netanyahu am Sonntag wegen einer Hernie operiert worden. Der 74-Jährige machte noch vom Krankenbett aus Politik, nun durfte er wieder in seine Residenz zurück.
Die Hamas fordert die Rückkehr von Binnenflüchtlingen nach Nordgaza, Israel die Rückkehr aller Geiseln – und die internationale Staatengemeinschaft eine Waffenruhe. Nun soll es Bewegung auf israelischer Seite geben.
Nach längerem Zögern stimmte der ukrainische Präsident Selenskyj einer Absenkung des Reservistenalters zu.
Nichts zu verteilen, aber hoher Investitionsbedarf: Finanzminister Lindner regt an, die Corona-Schulden später zu tilgen und damit den Verteidigungsetat zu stärken. Und reizt damit die Ampelpartner. Von O. Sallet, D. Pokraka und J.-P. Bartels.
Rückhalt aus Deutschland, Frankreich und den USA hat Mark Rutte schon. Nun sprechen sich auch baltische Staaten für den Niederländer als neuen Generalsekretär der Nato aus.
In Deutschland sind 2,86 Millionen Menschen zwischen 20 und 34 Jahren ohne formale Qualifikation. Trotz zahlreicher freier Ausbildungsplätze hält die negative Entwicklung damit an, zur Sorge der Experten.