Schlagzeilen
Die US-Republikaner streiten, ob sie einen Sprecher feuern sollen. Bundespräsident Steinmeier erwartet eine gemäßigte Antwort Israels auf den iranischen Angriff. Und Deutschland ist bei der Debatte über Abtreibungen spät dran. Das ist die Lage am Mittwochabend.
Seit Tagen wird beim EU-Beitrittskandidaten Georgien über ein Gesetz gestritten.
Björn Höcke, einer der radikalsten deutschen AfD-Politiker, soll eine verbotene NS-Parole verwendet haben. Deswegen muss er sich vor Gericht verantworten. Höckes Sprache ist voller Bezüge zur Nazizeit.
Irans Regime rüstet auf – und unterstützt trotz Sanktionen Milizen im gesamten Nahen Osten. Das Geld stammt auch aus Öl-Verkäufen, die von den USA leicht unterbunden werden könnten, erklärt der Ökonom Mahdi Ghodsi.
In Italien kämpft die G7-Gruppe darum, im Krisengewitter nicht die Initiative zu verlieren. Dabei läuft es für den Westen aktuell sowohl in der Ukraine als auch im Nahen Osten katastrophal. Es droht ein schmerzhaftes Eingeständnis.
Er selbst musste als Kind in Iran antisemitische Parolen in der Schule aufsagen, nun beklagt Grünen-Co-Chef Omid Nouripour im SPIEGEL-Talk Deutschlands jahrelange Milde mit Iran. Er hofft auf einen Sturz des Mullah-Regimes.
Der AfD-Politiker Krah hat nach Recherchen von WDR, NDR und SZ bei einer FBI-Kontrolle im Dezember letzten Jahres eine vierstellige Summe Bargeld bei sich. Weil er verdächtigt wurde, Zahlungen von einem prorussischen Aktivisten erhalten zu haben, hatte das FBI Krah befragt.
Nach dem Genderverbot in Bayern kommt jetzt das Cannabisverbot im Biergarten. Angeblich soll es dem Jugendschutz dienen. So ein Schmarrn.
Polens abgewählte nationalkonservative Regierung hat offenbar hundertfach israelische Spähsoftware eingesetzt, möglicherweise sogar gegen eigene Leute. Der neue Premier Tusk verspricht seinen Landsleuten Aufklärung.
Die Bundesregierung muss sparen. Nur wo? Der Bund der Steuerzahler macht jetzt konkrete Vorschläge.
Donald Trump muss sich derzeit in einem beispiellosen Prozess vor Gericht verantworten. Der Mann, der über ihn richtet, wird es ihm wohl nicht leicht machen.
Bundesaußenministerin Baerbock ist nach dem iranischen Angriff auf Israel im diplomatischen Dauereinsatz: In Jerusalem warnte sie erneut vor einer "Eskalationsspirale". Die Entscheidung für einen Gegenschlag ist aber offenbar schon gefallen. Von J.-C. Kitzler