Deutschland
Gegen großen Widerstand macht Georgien einen Schritt in Richtung Russland – und weg von der EU. Nach langen Debatten wurde ein Gesetz nach russischem Vorbild verabschiedet. Die Opposition spricht von »gedankenloser Politik«.
Die Union will ein Migrationsabkommen mit Ruanda, die EU stellt Gelder für die Imagepflege des Regimes bereit. Dabei ist Ruanda eine Autokratie, die gegen Kritiker rücksichtslos vorgeht, wie Recherchen zeigen.
Nach dem tödlichen Luftangriff auf ein Vertriebenenlager gehen die Angriffe auf Rafah weiter. Israelischen Angaben nach könnte eine »sekundäre Explosion« in einem Munitionslager den Brand im Lager ausgelöst haben.
Warnungen aus Brüssel und Washington sowie Demonstrationen im eigenen Land zum Trotz: Die Regierung in Georgien peitscht ein umstrittenes Gesetz durch, das den EU-Kurs ihres Landes gefährdet.
Die Junta in Niger wirft Franzosen und Amerikaner aus dem Land, stattdessen kommen russische Söldner. Die Bundeswehr will trotzdem nicht abziehen und treibt diskret ein Abkommen mit den Machthabern voran.
Laut dem Internationalen Währungsfonds kann Deutschlands Wirtschaft in den nächsten zwei Jahren wieder stärker wachsen. Dafür seien jedoch Reformen notwendig, so die Experten. Unter anderem nannten sie mehr Kinderbetreuungsplätze.
Der Swoosh-Haken steht für Nike, drei Streifen für Adidas – entsprechend dieser Regel urteilte nun ein Gericht über eine Sporthose. Doch Adidas kann nicht alle Streifendesigns für sich beanspruchen.
Er soll die rechteste Koalition in der Geschichte der Niederlande anführen: Dick Schoof soll neuer Regierungschef werden. Wahlsieger Geert Wilders nennt den Ex-Geheimdienstchef eine gute Wahl.
Georgiens Gesetz zur Kontrolle der Zivilgesellschaft kann in Kraft treten: Trotz aller Warnungen aus den USA und der EU überstimmte eine Mehrheit im Parlament ein Veto der Präsidentin. Erneut protestierten Tausende in Tiflis.
Der Präsident ist überstimmt: Georgiens Parlament winkt trotz monatelanger Proteste ein umstrittenes Gesetz durch.
Während heute die Schlussplädoyers in seinem Prozess in New York erwartet werden, könnte dem Ex-Präsidenten schon eine weitere Klage drohen. Die Klägerin wäre keine Unbekannte.
Knapp 20.000 Menschen erreichten in diesem Jahr Italien über den Seeweg. Seenotretter entdeckten nun die Leiche eines sechs Monate alten Babys an Bord eines Flüchtlingsbootes.