Deutschland
Nachdem Kanzler Scholz die Debatte über Abschiebungen nach Afghanistan und Syrien befeuert hat, kündigt seine Innenministerin eine Verschärfung des Aufenthaltsrechts an. Auch die Taliban melden sich zu Wort. Von D. K. Mäurer.
Ein Fund einer Weltkriegsbombe auf der Baustelle für das Terminal 3 wirkt sich auf den Betrieb am Flughafen Frankfurt aus. Auch der Autobahnverkehr ist betroffen. Der Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg soll am Abend gesprengt werden.
Während die Wahllokale in Deutschland erst am Sonntag öffnen, sind die Menschen in Irland und Tschechien bereits heute zur Europawahl aufgerufen. Den Anfang machten gestern die Niederlande.
Der britische Premierminister Sunak steht in der Kritik, nachdem er die D-Day-Gedenkfeier in der Normandie vorzeitig verlassen hat. Nun muss er sich entschuldigen.
Viele Israelis scheinen sich nicht um die Meinung der internationalen Staatengemeinschaft zu scheren. Das hat Tradition in der zionistischen Geschichte.
Ein französischer Wissenschaftler ist in Russland als mutmaßlicher Spion angeklagt. Er arbeitet für eine Schweizer NGO, doch Putins Regime sieht darin Spionagetätigkeit für fremde Mächte.
Der strauchelnde Reisekonzern FTI hat für die kommenden vier Wochen alle Reisen abgesagt. Mittlerweile beantragte auch das Tochterunternehmen BigXtra Touristik Insolvenz. Für Kunden gibt es zumindest finanziell Hoffnung.
Auch in den kommenden vier Wochen fallen alle gebuchten Pauschalreisen mit dem insolventen Reisekonzern FTI aus. Wie es danach weitergeht, ist noch offen. Wer von der Stornierung betroffen ist, hat Anspruch auf Erstattung.
Kanzler Scholz hat Oppositionsführer Merz im Kanzleramt empfangen. Worüber sie gesprochen haben, blieb geheim. Doch das Treffen ist durchaus bemerkenswert. Das Verhältnis der beiden gilt als kompliziert.
Kommende Woche dürfte die EU-Kommission über höhere Zölle für E-Autos aus China entscheiden. Damit will die Europäische Union wie die USA den Markt gegen billige China-Importe abschotten. Ein Handelsstreit droht. Von Alfred Schmitt.
Auf dem Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg inszeniert sich Russland trotzig als ökonomische Macht. Tatsächlich profitiert das Land vom Krieg – und auch für die Zukunft setzt Kremlchef Putin auf Rüstungsproduktion.
Die Huthi-Miliz im Jemen hat offenbar mindestens zehn UN-Mitarbeiter verschleppt. In verschiedenen Provinzen des Landes nahm die Miliz die Männer und Frauen mit, hieß es aus UN-Kreisen.