Schlagzeilen
Die AfD und "Die Heimat" - ehemals NPD - wollen erstmals in Brandenburg eine Fraktion in einem Kreistag und in einer Stadtverordnetenversammlung bilden. Zu verdanken sei dies auch AfD-Chef Chrupalla.
Die deutsche Bevölkerung ist in den vergangenen Jahren zwar gewachsen, allerdings weniger stark als bislang angenommen. Das hat vor allem einen Grund: Es lebten weniger Ausländer hierzulande als gedacht.
Islam gleich Islamismus? Schwarze Menschen gleich Drogenmilieu? Es sind diese Vorurteile, die Jugendliche aus Hagen in einem Videoprojekt ansprechen. Sie wollen damit aufrütteln und ein Zeichen setzen. Von Jan Koch.
Anders als geplant wird die Koalition den Haushaltsentwurf für 2025 nicht am 3. Juli verabschieden. Der Termin sei nicht mehr zu halten, erfuhr der SPIEGEL aus Koalitionskreisen.
Ihr Werk sei ein "wichtiger Beitrag für die Bewahrung von Demokratie und Frieden": Die polnisch-amerikanische Historikerin und Publizistin Anne Applebaum bekommt den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.
Verfügen Händler über ein iPhone, können sie künftig auf ein Bezahlterminal verzichten und per App kassieren. Der US-Konzern Apple hat den Bezahldienst "Tap to Pay" nun auch in Deutschland eingeführt.
Es ist wohl das Ende einer langen Saga. Nach der Veröffentlichung von Daten, die mutmaßliche US-Kriegsverbrechen zeigen, saß Assange erst in der ecuadorianischen Botschaft fest, dann in Haft. Nun kommt er wohl frei - eine Chronologie. Von C. Prössl.
Immer mehr Menschen wenden sich an die Antidiskriminierungsstelle des Bundes - wegen Rassismus und Diskriminierung aufgrund von Behinderung, Krankheit oder Alter. Die Beauftragte Ataman spricht von einer ernsten Lage. Von G. Dunkel.
Fast 11.000 Menschen haben sich 2023 bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes gemeldet, ein gutes Fünftel mehr als im Jahr zuvor. Eine Folge der gesellschaftlichen Polarisierung, warnt die Antidiskriminierungsbeauftragte Ferda Ataman.
Der Wikileaks-Gründer Julian Assange hat einen Deal mit US-Behörden ausgehandelt und darf zurück nach Australien. Ein Video zeigt, wie er ein Flugzeug besteigt. Seine Frau bittet um weitere Unterstützung.
Mehr Bedrohungen und Sachbeschädigungen - aber vor allem mehr extreme Gewalt: 2023 hat es einen massiven Zuwachs antisemitischer Vorfälle gegeben. Die Meldestelle RIAS sieht einen eindeutigen Zusammenhang zum Terrorangriff auf Israel.
Im November hatte ein 35-Jähriger auf dem Hamburger Flughafen gedroht, sich mit seiner Tochter in die Luft zu sprengen. Das Landgericht hat ihn nun in allen Anklagepunkten schuldig gesprochen. Der Mann muss für zwölf Jahre ins Gefängnis.