Schlagzeilen
Briefe und Pakete auf der Ladentheke neben dem eigentlichen Geschäftsbetrieb: Als Partnerfilialen bieten kleine Läden Dienste der Deutschen Post an. Doch viele müssen jetzt schließen. Von J. Hummelsiep und C. Lemuth.
Ein Deutscher sitzt in Belarus im Gefängnis. Nun bittet der zum Tode Verurteilte im TV um Gnade. Experten sprechen von einer Inszenierung. Präsident Lukaschenko wolle Deutschland so zu einem Gefangenenaustausch bewegen. Von S. Laack.
Italien zieht im Brenner-Transitstreit vor den EuGH und klagt gegen Österreichische Transitmaßnahmen. Heute hat der Ministerrat in Rom einen entsprechenden Beschluss gefasst.
Das rechtsextreme Magazin »Compact« verbreitet Umsturzfantasien und wurde deshalb verboten. Weil auch die Sommerfeier untersagt war, versuchten die »Compact«-Akteure eine Ersatzveranstaltung aufzuziehen.
Noch nie nahmen so wenige Ukrainer an Olympia teil wie in Paris. Sie trainieren, während Trainingspartner getötet und Sportstätten bombardiert werden - und treten bei den Spielen gegen Russen an. Von M. Fedorova.
Auf ihrer Deutschlandtour will sich die Außenministerin Annalena Baerbock ein Bild von der Lage im Inland machen. Dabei sind die Botschaften klar gesetzt.
Die UNESCO hat die Siedlungen der Herrnhuter Brüdergemeine in Ostsachsen als Welterbe ausgezeichnet. Sachsens Medienminister Clemens zeigt sich erfreut - auch weil er einst selbst dort wohnte. Von Peter Hornung.
Ein Deutscher wurde in Belarus wegen angeblichen Terrorismus zum Tode verurteilt.
In der Region Donezk soll es zu "einem der größten Angriffe des Krieges" gekommen sein. Das ukrainische Verteidigungsministerium zeigte die Abwehraktion.
Die Zukunft der KaDeWe-Luxuskaufhäuser scheint gesichert. Insidern zufolge gibt es neue Mietverträge. Ohne Stellenabbau geht es offenbar aber nicht.
Alle Warenhäuser der KaDeWe-Gruppe bleiben erhalten. Für das Alsterhaus in Hamburg und den Oberpollinger in München sollen neue Mietverträge unterschrieben worden sein. Dennoch müssen 100 Mitarbeitende gehen.
Im Frühjahr hatte sich die EU darauf geeinigt, jetzt fließt das Geld: 1,5 Milliarden Euro aus Zinserlösen von eingefrorenem russischen Staatsvermögen sollen der Ukraine für Verteidigung und Wiederaufbau zugutekommen.