Schlagzeilen
Russland und die USA haben auch in Zeiten tiefer Krisen immer wieder Gefangene ausgetauscht. Manchmal geschah das in aller Stille, häufig aber in großer Öffentlichkeit. Und immer wieder folgte die Frage, wer von Deals mehr profitierte.
Der wegen Spionage verurteilte US-Journalist soll aus Russland freikommen. Offenbar haben sich die USA und Russland auf einen Gefangenenaustausch geeinigt.
Zinswende in London: Erstmals seit der Corona-Krise hat die Bank of England (BoE) den Leitzins gesenkt. Damit folgt die britische Notenbank der EZB, die bereits im Juni die Kehrtwende vollzogen hatte.
Der französische Konzern Sanofi baut ein neues Werk zur Produktion von Insulin im Frankfurter Industriepark Höchst. Insgesamt soll weit über eine Milliarde Euro in den geplanten Bau investiert werden.
Nach der nächsten Bundestagswahl sollen weniger Abgeordnete im Parlament sitzen. Eine Schätzung von Wirtschaftsforschern zeigt: Das würde jährlich bis zu 125 Millionen Euro sparen.
Die EU will 2035 alle neuen Verbrenner verbieten lassen. Doch für Millionen Autofahrerinnen und Autofahrer könnte das Aus womöglich schon in diesem Jahr kommen - per Zwangsanordnung. Was dahinter steckt und welche Chance Betroffenen noch bleibt.Von FOCUS-online-Redakteur Sebastian Viehmann (München)
Die Bank of England vollzieht die Leitzinswende. Erstmals seit 2020 wird der geldpolitische Schlüsselsatz gesenkt – um einen Viertelpunkt auf fünf Prozent. Zugleich mahnen die Notenbanker angesichts der Teuerung zu Vorsicht.
Ursprünglich war die Eröffnung für Mai geplant, dann für August, nun klappt auch das nicht: Italiens Migrantenlager in Albanien sind weiter im Bau. Ein Sprecher verweist auf schwierige Bedingungen. Und die Hitze.
Der lahmende Welthandel lastet auf dem Logistik-Riesen DHL. Da die weltumspannenden Transport-Netzwerke nicht optimal ausgelastet sind, verzeichnete die Post im zweiten Quartal weniger Gewinn.
Die deutsche Wirtschaft ist überraschend geschrumpft – doch das Ministerium von Robert Habeck gibt sich unbeirrt: Ein Wachstum im kommenden Jahr sei noch möglich.
Die Spiele bringen überraschende Verlierer hervor: Hotels und Restaurants leiden, weil betuchte Paris-Besucher verschreckt sind. Andere profitieren wirtschaftlich von dem Megaereignis – etwa der französische Staat.
Im Mittelmeerraum herrscht extreme Hitze. Diese könnte wochenlang andauern. Meteorologin Michaela Koschak erklärt, welches Phänomen dafür verantwortlich ist.