Deutschland
In einer ersten Reaktion auf die Landtagswahlen hat Kanzler Scholz gefordert, "stabile Regierungen ohne Rechtsextremisten zu bilden". Die Ergebnisse der Abstimmungen in Sachsen und Thüringen nannte er bitter.
Die CDU muss mit Sahra Wagenknecht reden, in Brandenburg fängt der Wahlkampf erst an, und der CSU-Chef sendet Grüße an den CDU-Chef. Das ist die Lage am Montagmorgen.
Für die Ampelkoalition ist der Wahlausgang ein klarer Denkzettel. CDU-Chef Merz kann seine Ambitionen als Kanzlerkandidat untermauern. Und das BSW muss sich fragen, ob Mitregieren wirklich die beste Option ist. Von T. Handel und A. Budweg.
Erst im Januar gegründet, gelingt dem BSW in Thüringen und Sachsen der Einzug in den Landtag - und vielleicht in die Landesregierungen. Ein Erfolg, den sich vor allem Gründerin Sahra Wagenknecht zuschreiben kann. Von Bianca Schwarz.
Die Sorge, dass der Krieg im Nahen Osten sich auch auf den Libanon ausbreitet, schwelt weiter. Die Kliniken im Land versuchen, sich auf diesen Fall vorzubereiten. Doch schon jetzt wird klar: Es fehlt an vielem. Von Sabine Matthay.
Nach dem Fund von sechs getöteten Geiseln im Gazastreifen hat es in Israel die offenbar größten Proteste gegen die Regierung gegeben. In Tel Aviv forderten laut den Veranstaltern 300.000 Menschen einen Deal zur Freilassung der Geiseln.
Russland müsse den Krieg spüren: Der ukrainische Präsident hat den massiven Drohnenangriff auf das Gebiet rund um Moskau gerechtfertigt. Derweil meldet sein Militär neuen Raketenbeschuss auf Kiew.
Im Ausland schaut man sehr genau auf die Wahlen in den Bundesländern. Die Reaktionen auf die Ergebnisse sind pessimistisch. Vor allem einer könnte davon profitieren.
Bei den Wahlen in Sachsen und Thüringen kassieren die Ampel-Parteien eine Schlappe.
Nach massiven Drohnenangriffen gegen Ziele in Russland ist der ukrainische Präsident Selenskyj mit dem Ergebnis zufrieden.
Die Ergebnisse der Landtagswahlen in Thüringen und Sachsen sind für beide Länder kompliziert.
Israels Regierungschef Netanjahu gerät im eigenen Land immer mächtiger unter Druck. Mit einem Generalstreik soll er dazu gebracht werden, ein Abkommen mit der Hamas einzugehen.