Deutschland
Das Hochseeschutzabkommen der Vereinten Nationen tritt am Samstag in Kraft. Es schafft die völkerrechtliche Grundlage für eine nachhaltige Nutzung der Hohen See und den Schutz ihrer Artenvielfalt. Von J. von Sperber.
Nach tödlichen Einsätzen und Protesten in Minnesota hat ein Gericht die Befugnisse der Einwanderungspolizei ICE begrenzt. Friedliche Demonstranten dürfen nicht mehr mit Gewalt vertrieben werden.
Ein Friedensrat soll die Übergangsverwaltung des Gazastreifens überwachen. Die US-Regierung hat jetzt die Mitglieder benannt. Mit dabei: der britische Ex-Premier Tony Blair und Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner.
Die Münchner Sicherheitskonferenz äußert sich sonst nicht zu ihrer Einladungspolitik. Wegen der äußersten Brutalität gegen Protestierende werden jedoch keine Vertreter Irans teilnehmen – dazu hatte auch die Bundesregierung geraten.
Nach mehr als 25 Jahren der Verhandlungen werden die EU und die südamerikanischen Mercosur-Staaten heute eine der weltgrößten Freihandelszonen schaffen. Vor der Unterzeichnung wurde EU-Kommissionschefin von der Leyen nun in Brasilien empfangen.
Der Bundeskanzler findet: Arbeitnehmer in Deutschland haben zu viele Krankheitstage. Bei einem Wahlkampfauftritt räsoniert er über eine Abschaffung der telefonischen Krankschreibung. Die AOK widerspricht.
Einen Tag nach der ugandischen Präsidentschaftswahl soll Oppositionskandidat Bobi Wine mit einem Armeehubschrauber entführt worden sein. Bereits im Wahlkampf hatte es Repressionen gegeben.
Adam Kadyrow gilt als möglicher Nachfolger seines Vaters, des tschetschenischen Machthabers Ramsan Kadyrow. Nun soll sich der 18-Jährige nach einem Autounfall in »ernstem Zustand« befinden.
In Kairo ist die palästinensische Übergangsverwaltung des Gazastreifens erstmals zusammengekommen. Sie will sich um den Wiederaufbau des zerstörten Küstenstreifen kümmern. Laut UN-Schätzung wird das etwa 50 Milliarden US-Dollar kosten.
Fluggesellschaften sollen im Luftraum über mehreren Staaten vorsichtig sein, empfiehlt die US-Aufsichtsbehörde FAA. Als Grund werden Risiken potenzieller militärischer Aktivitäten genannt.
Erstmals ist eine Gruppe Bundeswehrsoldaten im grönländischen Nuuk gelandet. Die Truppe soll sich vor allem mit logistischen Fragen befassen. Trotzdem verfolgt man die Ankunft vor Ort mit Spannung und Sorge.
Im Konflikt mit den USA will Dänemark mit seinen Partnern gemeinsame Militärübungen auf Grönland vorbereiten. Auch Deutschland ist dabei. Nun ist ein Team der Bundeswehr aus Logistikern und anderen Experten auf der Arktisinsel angekommen.