Schlagzeilen
Die edle Kulisse für streitende Koalitionäre ist Geschichte: Künftig lädt die Bundesregierung nicht mehr ins herrschaftliche Meseburg nördlich von Berlin ein.
Deutsche Soldaten wollen nicht nach Litauen. Trump zieht seine ICE-Schergen aus Minnesota ab. Und ein ukrainischer Olympionike wird disqualifiziert und gewinnt irgendwie trotzdem. Das ist die Lage am Donnerstagabend.
Zwei bayerische Kommunen wollten der AfD die Nutzung von Hallen entziehen, wenn Björn Höcke dort spricht. Vor Gericht sind sie damit nicht durchgekommen, aber ein Auftritt des Rechtsextremisten wurde abgewehrt.
Die Bundesregierung will Deutschland schnell wehrfähig machen und hat dafür theoretisch fast unbegrenzte Mittel. Bei den jüngsten Investitionen drängt sich die Frage auf: Sitzt das Geld zu locker?
Bei der deutschen Traditionsairline wird gestreikt: Piloten und Kabinenpersonal legten ihre Arbeit nieder, Hunderte Flüge fallen aus. Das Unternehmen hofft auf baldigen Normalbetrieb.
Die Bundestagspräsidentin reist als erste deutsche Politikerin seit Kriegsbeginn in den Gazastreifen. Ihr Besuch wird von Skepsis und Kritik begleitet. Und von der Frage: Warum will sie das unbedingt?
Im Zuge des Epstein-Skandals haben norwegische Ermittler die Wohnung von Ex-Ministerpräsident Thorbjørn Jagland durchsucht. Es geht um mutmaßliche Korruption und um Urlaube bei Jeffrey Epstein.
Kanzler Merz und Präsident Macron zeigen Einigkeit, doch beim Wirtschaftskurs klafft ein Graben. Merz sucht die Achse mit Italien, Macron wirbt für EU-Investitionen. Droht Europa Stillstand?
Das Europaparlament hatte die Kommission vor Gericht gebracht – sie habe zu Unrecht Fördermilliarden an Budapest freigegeben. Ein Gutachten gibt den Klägern nun recht.
Deutschland schickt seinen ranghöchsten Soldaten ins Rennen um einen Spitzenposten bei der Nato: Generalinspekteur Carsten Breuer ist als Vorsitzender des Militärausschusses nominiert. Die Entscheidung braucht aber noch etwas.
Maria Franca Ferrero ist tot. Sie starb im norditalienischen Städtchen Alba, in der Ferrero noch heute seinen Sitz hat. Ihr Sohn Giovanni ist bereits seit Längerem für den Konzern tätig.
Innenminister Dobrindt soll handeln, damit es zu einem AfD-Verbotsverfahren kommt, das fordert das Internationale Auschwitz Komitee Wie die Partei agieren, sei »für Überlebende des Holocaust unerträglich«.