Schlagzeilen
Iran ließ den deutschen Staatsbürger Jamshid Sharmahd hinrichten, Kritik daran will das Regime in Teheran nicht hören. Stattdessen hat das Außenministerium nun den deutschen Botschafter herbeizitiert.
Im Zentrum von Moskau erinnern Menschen am 29. Oktober traditionell an die Opfer des Stalin-Terrors. Doch Putins Regime fühlt sich davon gestört. Der Memorial-Vorsitzende Jan Ratschinski erklärt, warum.
Nach der Hinrichtung des Deutsch-Iraners Sharmahd hat das Auswärtige Amt den Leiter der iranischen Botschaft einbestellt. Außenministerin Baerbock sagte, man behalte sich weitere Maßnahmen vor. Was wäre möglich? Von C. Nagel.
Seit dem russischen Einmarsch vom Februar 2022 gilt in der Ukraine das Kriegsrecht.
Die Knesset hat ein Verbot des Palästinenserhilfswerks UNRWA auf israelischem Staatsgebiet beschlossen. Das schadet den Palästinensern, aber auch Israel: Eine Alternative gibt es nicht.
Die schweren Gewaltvorwürfe gegen eine JVA bei Augsburg haben nun auch politische Brisanz: Nach Recherchen des Bayerischen Rundfunks bekam das Justizministerium schon 2023 Hinweise. Es hätte mehr tun sollen, meinen Kritiker. Von A. Herz.
Erneut sind Soldaten der Uno-Friedenstruppe im Libanon unter Beschuss geraten. Das Feuer sei wahrscheinlich von der Hisbollah oder einer ihr nahestehenden Gruppe abgegeben worden.
Die rassistische Entgleisung eines Komikers bei Trumps Wahlkampfveranstaltung in New York zieht weitere Kreise. Der Vorsitzende der Republikaner in Puerto Rico fordert nun ein Signal.
In der Wirtschafts- und Finanzpolitik sind von dieser Bundesregierung keine großen Impulse mehr zu erwarten, meint Martin Polansky. Warum will die Ampelkoalition überhaupt noch zusammen regieren?
Die »Washington Post« verliert Tausende Abonnenten, nachdem Eigentümer Jeff Bezos eine Wahlempfehlung stoppte. Iran reagiert mit Häme auf Baerbock, und FDP-Chef Lindner fordert mal wieder etwas. Das ist die Lage am Dienstagabend.
Sie kamen mit Trommeln, Fackeln und Bengalos: Im Tarifstreit der IG Metall haben Zehntausende Beschäftigte die Arbeit niedergelegt. Sie fordern sieben Prozent mehr Gehalt. Davon sind die Arbeitgeber noch weit entfernt.
Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine wird der Altkanzler wegen seiner Freundschaft zu Putin von der SPD-Parteispitze geächtet.