Deutschland
Die FDP wird den Wiedereinzug in den Bundestag wohl verfehlen. Christian Lindner gesteht die Niederlage ein und zieht persönliche Konsequenzen. Wolfgang Kubicki will es ihm gleichtun.
Vom Stimmenverlust der SPD profitierten vor allem zwei Parteien. Die AfD schaffte es, viele Nichtwähler zu mobilisieren. Die Wählerströme im Detail.
Im Osten der Republik ist die AfD mittlerweile vielerorts unangefochten stärkste Kraft. In Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen liegt die extreme Rechte klar vorn. Einzig in der Hauptstadt zeigt sich ein anderes Bild.
Nach ihrem Wahlerfolg blickt die AfD schon in die Zukunft. CDU-Chef Merz erteilt einer Zusammenarbeit eine deutliche Absage.
Die Linke hat sich aus der Versenkung zurückgekämpft. Das Comeback verdankt die Partei mehr als nur einer cleveren Social-Media-Kampagne. Doch was will – und kann – sie nun im Parlament erreichen?
Wer wählte das BSW? Wo werden dem Bündnis Kompetenzen zugeschrieben? Was erwarten sich die Wählenden von der Partei? Eine Erklärung in Umfrage-Grafiken von infratest dimap.
Was waren bisher die besten Ergebnisse der AfD? Wo steht die Union mit ihrem Ergebnis im historischen Vergleich? Wann war die FDP zuletzt ähnlich schlecht? Und wie hoch ist die Wahlbeteiligung im Vergleich?
Was sind die Gründe für das Abschneiden der FDP? Wie wird Parteichef Lindner gesehen? Wo werden der Partei Kompetenzen zugeschrieben? Die Antworten in Grafiken von infratest dimap.
Wer hat wo die meisten Stimmen geholt? In welchen Wahlkreisen und Regionen waren die einzelnen Parteien besonders erfolgreich und wo verzeichneten sie hohe Verluste? Die interaktive Karte zeigt detaillierte Ergebnisse der Bundestagswahl 2025.
Die Beteiligung hoch, die Stimmung düster: Zwei von drei Wählern haben einer Umfrage zufolge Angst vor einem wackligen künftigen Regierungsbündnis. Fast ebenso viele sehen die Demokratie als Ganzes in Gefahr.
Normalerweise muss eine Partei die Fünfprozenthürde schaffen, um in den Bundestag einzuziehen. Für das SSW gilt das nicht. Wieso?
Friedrich Merz sonnt sich im Wahlerfolg – und wird aller Wahrscheinlichkeit Olaf Scholz als Kanzler beerben. Die Union dürfte sich mit den Sozialdemokraten zusammenraufen. Aber reicht das?