Schlagzeilen
Mit deutlicher Mehrheit hat der Stadtrat im sächsischen Niesky für einen Abwahlantrag gegen die Oberbürgermeisterin gestimmt. Dafür taten sich CDU und AfD zusammen. Was war da los?
Lange galt die AfD unter Unternehmern als nicht salonfähig. Nun knüpfen einzelne Verbände und Firmen Kontakte zur rechtsextremen Partei. Deren Vertreter frohlocken. Die SPIEGEL-Analyse.
In Deutschland haben Tausende Sozialleistungsempfänger kein Bankkonto. Um etwa an Bürgergeld heranzukommen, mussten sie bislang umständlich Schecks einlösen. Das wird ab 2026 deutlich einfacher.
Alice Weidel und Tino Chrupalla zeigen bei der Generaldebatte, was die AfD inhaltlich zu bieten hat: nichts. Befürworter von Wohlstand und Sicherheit in diesem Land sollten das erkennen, auch als Anhänger dieser Partei.
Nach Recherchen zum Verkauf von Sexpuppen mit kinderähnlichem Aussehen verbannt der Onlinemarktplatz AliExpress einen Anbieter von der Plattform. In Frankreich geriet der Händler Shein wegen eines ähnlichen Falls in Bedrängnis.
Mit Unterstützung der rechten und rechtsextremen Fraktionen: Das Europaparlament hat die Umsetzung eines Gesetzes gegen Entwaldung verschoben. Der politische Streit über entwaldungsfreie Lieferketten wird damit vertagt.
TikTok oder Instagram für Kinder? Schluss damit, sagt das EU-Parlament: Für Unter-13-Jährige sollen Social Media bald komplett tabu sein – sogar dann, wenn die Eltern es erlauben würden.
Enthalten Suppen von Campbell Soup Fleisch aus dem 3D-Drucker? Diesen Eindruck erweckt die heimlich aufgezeichnete Schimpftirade eines Managers des US-Konservenherstellers. Auch Kunden und Mitarbeiter wurden wüst beleidigt.
Wie hart trifft die Bürgergeldreform Menschen mit psychischen Krankheiten? Die Grünen warnen vor »nicht zumutbaren« Regeln im Gesetzentwurf von SPD-Ministerin Bas.
Von einem »weißen Tsunami« sprechen Experten: Kokain ist in Deutschland so günstig wie selten zuvor – obwohl Dealer reinere Ware verkaufen. Wie gelingt das den Kartellen?
Expertenkommissionen sollen die Entscheidungsblockade in der Bundesregierung lösen. So wie sich die Wissenschaftler heute präsentieren, werden sie das nicht schaffen.
Zwei Institute, zwei unterschiedliche Ergebnisse: Die Zahlen zur Entwicklung am Arbeitsmarkt vom Ifo-Institut und der IAB unterscheiden sich deutlich. Das liegt wohl auch daran, wen man fragt.