Ausland
Einst begann hier die Demokratiebewegung, jetzt werden Oppositionelle verhaftet, Geflüchtete bangen um ihr Leben. Die Europäer halten sich aber mit Kritik zurück – sie brauchen den Autokraten im Kampf gegen illegale Migration.
Nicht nur in Deutschland, sondern in zahlreichen Ländern wird der 1. Mai als Tag der Arbeit gefeiert. Auf zahlreichen Kundgebungen protestierten Aktivisten und Arbeitnehmern – etwa für höhere Löhne und sichere Arbeitsbedingungen.
Der Gegenschlag der Ukrainer kann laut offiziellen Aussagen jederzeit losgehen. Man werde entscheiden, »wie, wo und wann« man zuschlage, sagte Verteidigungsminister Resnikow – und nannte eine Forderung für die Zeit nach der Rückeroberung.
Seit Kriegsbeginn bauen Ukrainer russische Denkmäler ab und benennen Straßen um. Nun verbietet Kiew Symbole des russischen Imperialismus per Gesetz. Das gefällt nicht allen, aber zerstreiten wollen sich die Ukrainer deshalb nicht.
34 Menschen verletzt, darunter fünf Kinder: Das ist die Bilanz in der Region Dnjepropetrowsk nach russischem Beschuss in der vergangenen Nacht. Einwohner berichten, wie die Raketen direkt neben ihnen einschlugen.
Das Misstrauen ist groß, die Vertretungen sind ausgedünnt: Die Regierungen in Berlin und Moskau haben zuletzt immer wieder gegenseitig Botschaftspersonal ausgewiesen. Nun sind weitere Deutsche ausgereist.
Menschenrechtler sprechen von einer »koordinierte Kampagne«: Seit Monaten werden iranische Schülerinnen mit Gasvergiftungen in Krankenhäuser eingeliefert. Doch die Behörden spielen die Vorfälle herunter.
Die Generalstaatsanwältin von New York hatte die Bürger des Bundesstaates aufgerufen, freiwillig ihre Waffen abzugeben – mehr als 3000 Pistolen, Revolver und Sturmgewehre kamen zusammen. Auch sogenannte »ghost guns«.
Bei einer Explosion in der russischen Grenzregion Brjansk ist am Montag ein Güterzug aus den Schienen gekippt. Behörden sprechen von einem Sprengsatz als Ursache.
Bei der Deutschen Bahn können Kunden derzeit das neue 49-Euro-Ticket nicht buchen. Der Grund: Derzeit greifen zu viele Menschen gleichzeitig auf das Buchungssystem zu. Das 49-Euro-Ticket ist erst am Montagmorgen gestartet.
Mit einer Verfassungsänderung sichert sich Usbekistans Präsident Mirsijojew die Option auf zwei weitere Amtszeiten. Ein Referendum ergab rund 90-prozentige Zustimmung.
Russland hat offenbar Hunderte Kilometer Schützengräben auf eigenem Territorium ausgehoben. Britische Geheimdienste nennen dafür zwei mögliche Erklärungen.