Schlagzeilen
Die gestiegene Arbeitslosigkeit droht, die Rücklagen der Bundesagentur für Arbeit aufzuzehren. Laut Behördenchefin Nahles könnte sie noch dieses Jahr in die roten Zahlen rutschen. Sie kritisierte Pläne von Union und SPD.
Deutschland droht durch den Handelskonflikt nach Ansicht des Kiel Instituts für Weltwirtschaft (IfW) keine Importschwemme chinesischer Waren. Die meisten Güter dürften in China selbst landen.
Nach den tödlichen Schüssen im schwedischen Uppsala hat die Polizei einen 16-Jährigen festgenommen. Er wird verdächtigt, für den Tod von drei Menschen in einem Friseursalon verantwortlich zu sein.
Der designierte Landwirtschaftsminister Rainer erteilt dem Kurs des bisherigen Ministers Özdemir eine Absage. Dieser hatte unter anderem eine Abgabe von zehn Cent pro Kilo Fleisch gefordert. Rainer lehnt das ab.
Wie angespannt die Stimmung in Israel ist, zeigt sich am Abend des Gedenktags für Gefallene. In Raanana griffen ultrarechte Aktivisten eine Veranstaltung an, in Tel Aviv löste ein Polizeieinsatz eine Massenpanik aus.
SPD-Chef Klingbeil soll in der neuen Bundesregierung mit der Union Vizekanzler und Finanzminister werden. Das hat das SPD-Parteipräsidium beschlossen. Damit übersteht der 47-Jährige die Wahlschlappe seiner Partei unbeschadet.
Der deutsche Arbeitsmarkt hat trotz des Frühjahrs nur einen geringen Aufschwung verzeichnen können. Die Quote sank im April im Vergleich zum Vormonat auf 6,3 Prozent. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage nach Arbeitskräften hoch.
Die staatseigene Finanzagentur beschafft die Milliarden, die das Bundesfinanzministerium zusätzlich zu seinen Steuereinnahmen braucht. Geschäftsführer Tammo Diemer erklärt, wie alte und neue Staatsschulden aufgenommen werden.
Die deutsche Wirtschaft ist im ersten Quartal des laufenden Jahres leicht zum Vorquartal gewachsen. Damit wurde eine Rezession knapp vermieden. Aber die Konjunkturaussichten bleiben schwierig.
CDU und CSU haben den Koalitionsvertrag schon abgenickt, nun stimmten auch die Sozialdemokraten dem neuen Regierungsbündnis zu. Die Beteiligung der Mitglieder fiel unerwartet hoch aus.
Früher als geplant ist die Deutsche Bahn ihre Logistiktochter Schenker losgeworden. Die Übernahme spült Milliarden in die klammen Kassen – und lässt Tausende Mitarbeiter um ihre Zukunft beim neuen dänischen Eigentümer DSV bangen.
Die Zahl der Arbeitssuchenden in Deutschland ist im April weitaus weniger gesunken, als es eigentlich zu erwarten wäre. Und eine schnelle Trendwende scheint nicht in Sicht.