Schlagzeilen
Langsam fließt das Wasser aus den Überschwemmungsgebieten im Nordwesten Marokkos ab. Erste Bewohner können zurück in ihre Häuser. Dort erwarten sie Schlamm und Schäden. Von S. Ehlert.
Die britische Polizei untersucht neue Hinweise auf möglichen Menschenhandel durch den US-Sexualstraftäter Epstein. 90 Mal soll sein Jet Opfer nach London gebracht haben. Derweil steigt der Druck auf das britische Königshaus. Von C. Prössl.
Das US-Militär hat mehr deutsche Terrorverdächtige aus kurdischen Gefängnissen in den Irak transportiert als bislang bekannt. Laut WDR, NDR und SZ befindet sich darunter auch ein Islamist aus NRW, den die US-Justiz vor Gericht stellen will.
Mit »Buy European«-Regeln will Brüssel der heimischen Industrie helfen. Doch ausgerechnet beim Stahl setzt die EU-Kommission nun vor allem auf grüne statt regionale Produktion. Die Branche zürnt.
Sowohl Vertreter der Ukraine als auch Russlands äußern sich verhalten positiv über das Treffen in Genf. In der zentralen Frage sind die Parteien allerdings immer noch weit voneinander entfernt.
Ein junger Mann wird von Vermummten zusammengetreten, er stirbt. Die Tatverdächtigen stehen wohl der linken Partei La France insoumise nahe. Jetzt zerbrechen Allianzen, und die Rechte hat einen »Märtyrer«.
Eigene Atomwaffen für Deutschland? Bundeskanzler Merz lehnt das ab. Zugleich betont er die Bedeutung von Gesprächen mit Frankreich über eine mögliche Zusammenarbeit bei der nuklearen Abschreckung.
Kanzler Merz und Frankreichs Präsident Macron wollen über einen europäischen Nuklearschirm reden. Wie funktioniert die atomare Abschreckung aktuell? Und wie realistisch wäre das unabhängig von den USA?
Trump zwingt Europa, stärker zu werden, sagt Polens Außenminister Radosław Sikorski. Er lobt Deutschlands Engagement, aber der Kontinent müsse mit »zwei Lungenflügeln atmen«, einem im Westen und einem im Osten.
Die Berlinale 2026 gilt als starker Jahrgang. 22 Filme laufen im Wettbewerb, gleich drei deutsche sind dabei. Wie schlägt sich der deutsche Film, und wie geht es der Branche angesichts schwieriger Produktionsbedingungen? Von Anke Hahn.
Künstler werfen der Berlinale in einem offenen Brief vor, sich nicht ausreichend zum Gaza-Krieg zu positionieren. Kulturstaatsminister Weimer weist das zurück und stellt sich hinter Jurychef Wenders.
Im Bundeswirtschaftsministerium sorgt eine Spitzenpersonalie für Aufsehen: Ministerin Reiche ersetzt nach SPIEGEL-Informationen die Chefin der Leitungsabteilung, die schon das Büro von Peter Altmaier leitete, durch einen engen Vertrauten.