Schlagzeilen
Nach einem Urteil des Gerichts der Europäischen Union gilt der Online-Händler Amazon als "sehr große Plattform". Mit dieser Einstufung muss das Unternehmen künftig strengere EU-Regeln beachten.
Er brüstete sich mit angeblichen Morden und wollte als Weihnachtsmann verkleidet Gift verteilen. Nun wurde gegen einen 22-jährigen Rechtsextremen Anklage erhoben. Das FBI hat ihn mit einem Trick geschnappt.
Der russische Geheimdienst soll hinter dem Anschlag auf die polnische Bahn stecken – nun kappt Warschau eine der letzten diplomatischen Verbindungen zu Moskau. Ein Gesprächskanal soll aber offen bleiben.
Binnen zwei Jahren haben deutsche Unternehmen Zehntausende Jobs ins Ausland verlagert. Laut Statistischem Bundesamt wurden 71.100 Stellen hierzulande ab- und nur 20.300 aufgebaut. Das jüngste Beispiel ist der Lkw- und Bushersteller MAN.
China ist wieder das Land, mit dem Deutschland den größten Außenhandelsumsatz hat. Vizekanzler Klingbeil wirbt in Peking für weitere Kooperationen.
Immer später, immer teurer – die Planungen für Stuttgart 21 wurden schon oft korrigiert. Nun entschied die neue Bahn-Chefin Evelyn Palla nach SPIEGEL-Informationen: Auch das Zieldatum Dezember 2026 ist nicht mehr zu halten.
Erst die US-Bischöfe, nun auch der Papst: Leo XIV. hat den Umgang mit Schutzsuchenden in den USA angeprangert. Zugleich äußert er aber auch ein wenig Verständnis für Trumps Vorgehen.
Der Streit zwischen den Niederlanden und China über den Chiphersteller Nexperia hatte die europäische Autoindustrie in Bedrängnis gebracht. Jetzt lenkt Den Haag ein und sendet ein positives Signal Richtung Peking.
Kaum Forschung, zu wenig Wissen, zu wenige Anlaufstellen: Gesundheitsministerin Warken will die Versorgung von Long-Covid-Patientinnen und -Patienten verbessern - mit einer Millionenförderung und neuen Ambulanzen.
Bei russischen Angriffen sind in der ukrainischen Stadt Ternopil mindestens zehn Menschen getötet worden. Landesweit wurden bisher fast 70 Verletzte gemeldet. Die USA haben weitere Rüstungshilfe für die Ukraine genehmigt.
Im September hat die niederländische Regierung den Chipkonzern Nexperia an sich gerissen, nun soll der chinesische Eigner wieder eingesetzt werden. Das Drama hatte zu Produktionsengpässen in der Autoindustrie geführt.
Tschechien hat wohl bald einen neuen Regierungschef: Ex-Premier Babis - und der wiederum hat ein altes Problem: seinen Interessenkonflikt als Politiker und Unternehmer. Jetzt erhöht der tschechische Präsident den Druck. Von M. Allweiss.