Schlagzeilen
Im Nordosten Afrikas soll ein neuer Staat entstehen. Mitten in einer verwaisten Wüstenregion, gegründet von selbst ernannten Monarchen aus den USA. Das bizarre Vorhaben wirkt ambitioniert, seine Finanzierung nebulös.
Die Menschen in Gaza hungern, nach dem Einlenken Israels sind nun erste Lkw-Ladungen unterwegs. Jetzt hat Kanzler Merz erneut mit dem israelischen Ministerpräsidenten Netanyahu telefoniert und ihn zum Waffenstillstand aufgefordert.
CDU-Ministerin Katherina Reiche will Deutsche länger arbeiten lassen. Die Opposition zerpflückt die Rentenpläne. Doch auch die SPD kritisiert die Koalitionspartnerin – und holt Ideen aus der Ampelzeit hervor.
Mehr und länger arbeiten? Mit ihrer Forderung nach einer höheren Lebensarbeitszeit stößt Wirtschaftsministerin Reiche auf Widerspruch. Der kommt vom Koalitionspartner, aber auch aus der eigenen Partei.
Reisende, die stundenlang in einem ICE der Deutschen Bahn in einem Tunnel in Österreich festhingen, bekommen ihre Tickets erstattet. Nach ÖBB-Angaben funktionierte der Stromabnehmer am Zug nicht.
Im Gazastreifen gilt gebiets- und zeitweise eine Feuerpause. Hilfsorganisationen wollen das nutzen, um die Bevölkerung mit dem Nötigsten zu versorgen. Die ersten Lastwagen sind unterwegs.
Die Erwartungshaltung ist hoch: Schafft Ursula von der Leyen im Zollstreit einen Deal mit Donald Trump? Der US-Präsident lästert erstmal über Europas Windkraft – und geht golfen.
Der Iran und seine "Achse des Widerstands" sind stark geschwächt - und auch die Huthi selbst waren Ziel vieler Angriffe. Doch die jemenitische Miliz und ihre Verbündeten formieren sich wohl neu. Von Jürgen Stryjak.
Die Grünen machen angesichts der humanitären Notlage im Gazastreifen Druck. Die Bundesregierung müsse »ins Handeln kommen«, mahnt Parteichefin Brantner. Sie stellt klare Forderungen.
Bei Finanzen stehen Frauen oft schlechter da als Männer, etwa wegen ungleicher Bezahlung und Teilzeitarbeit. Wie Frauen ihre finanzielle Situation mit einer eigenen Strategie verbessern können. Von L.-M. Hiltscher und L. Leun.
An Russlands berühmtestem Opernhaus führte gerade ein Mann Regie, der als oberster Zensor der Präsidialverwaltung gilt. Der Kreml nutzt die Bühne des Bolschoi für seine Propagandashow – und zur Unterhaltung seiner Hofgesellschaft.
Die Fotografin und Publizistin Herlinde Koelbl hat über Jahre dokumentiert, wie sich Macht körperlich ausdrückt. Für den SPIEGEL hat sie die neue Regierung beobachtet und dabei besonders auf Füße und Hände geschaut.