Deutschland
Nach einem Besuch in Budapest hat sich eine Delegation des Europarats besorgt über die Situation in Ungarn gezeigt. Kurz vor der Wahl am 12. April sei die »Integrität des Wahlumfelds« bedroht.
Ein Zwischenbericht über die Teillegalisierung von Cannabis sorgt für Diskussionen. Innenminister Dobrindt kritisiert ein "verzerrtes Bild". Die Wissenschaftler wehren sich, man müsse den Bericht zuerst lesen. Von Claudia Kornmeier.
Im Mittelmeer zwischen Italien und Libyen sind 19 Migranten tot in einem Boot gefunden worden. Vermutlich starben sie an Unterkühlung. Auch vor dem türkischen Badeort Bodrum kamen 19 Migranten ums Leben.
Italiens Küstenwache hat nach dem Kentern eines Bootes mit Geflüchteten 19 Leichen geborgen, 58 Migranten wurden gerettet. Nach Angaben von Sea-Watch sind in den vergangenen Tagen über hundert Menschen im Mittelmeer ums Leben gekommen.
Anderthalb Wochen vor der Wahl in Ungarn steht Regierungschef Orban unter Druck. In Umfragen liegt seine Partei zurück. Der Wahlkampf ist durch aggressive Rhetorik geprägt. Im Endspurt setzt er auf eine Social-Media-Kampagne. Von O. Soos.
Die ersten Syrer kehren nach Jahren des Bürgerkriegs zurück in ihre Heimat – mit Träumen, Geschäftsideen und einer ungewissen Zukunft. Wenn es nach dem Kanzler geht, sollen bald noch weit mehr folgen.
56 EU-Parlamentarier fordern den Abzug einer OSZE-Mitarbeiterin von der Wahlbeobachtungsmission in Ungarn. Ihre Vergangenheit als Kreml-Dolmetscherin sei »zutiefst beunruhigend«.
CDU und SPD wollen die lahmende Wirtschaft durch Finanz- und Sozialreformen flottmachen. Ihr Gegner: die seit Jahren unsolidarische und wirtschaftsfeindliche CSU-Politik.
Mit seiner Aussage zur Rückkehr von Syrern hat Kanzler Merz einmal mehr gezündelt, meint Georg Schwarte. Und das ohne Not. Eine vertane Chance - denn genauso gut hätte Merz einmal Mut machen können.
Als erster amtierender Präsident hat Donald Trump eine Anhörung im Obersten Gerichtshof besucht. Er will das Recht auf Staatsbürgerschaft qua Geburt einschränken. Doch die Richter zeigen sich skeptisch.
Mit seiner Aussage zur Rückkehr vieler Syrer in ihr Heimatland irritiert Friedrich Merz. Es ist nicht das erste Mal. Ein Überblick über rhetorische Fehltritte und diplomatische Pannen des Kanzlers.
80 Prozent der Syrer sollen in ihre Heimat zurückkehren? Der Bundeskanzler schreibt diese Quote dem syrischen Übergangspräsidenten Sharaa zu. Der wiederum zeigt auf Merz. Wie es zu dem Kommunikationschaos kam.