Ausland
Das Oberste Gericht in Israel hat das Kernelement der umstrittenen Justizreform Netanyahus gekippt. Seine Partei kritisiert den Zeitpunkt des Urteils. Die Demokratiebewegung sprach hingegen von einem »historischen Tag«.
Für die arabische Welt war Deutschland ein Vorbild. Das hat sich geändert, seit die israelische Armee im Krieg gegen die Hamas Tausende Zivilisten getötet hat – und von deutschen Politikern kaum Protest zu hören ist.
Eine hauchdünne Mehrheit der Obersten Richter Israels stimmten gegen Justizreform Netanyahus. Die Grundgesetzänderung hätte dem »demokratischen Staat schweren und beispiellosen Schaden zugefügt«, so ihre Begründung.
Kunden hocken auf dem Boden eines Ladens, Waren fallen aus den Regalen: Amateurvideos zeigen, wie die Menschen in Japan das Erdbeben der Stärke 7,6 erlebten. Die Behörden warnen vor weiteren Erdstößen.
Eine 15-Jährige ist mutmaßlich infolge eines Würgeangriffs durch ihren gleichaltrigen Freund im Krankenhaus gestorben. Das sagte ein Sprecher der Ulmer Polizei am Montag. Zuvor hatte der SWR darüber berichtet.
Mit Mikrokrediten veränderte Muhammad Yunus die Entwicklungshilfe. Nun soll der Nobelpreisträger in Bangladesch ins Gefängnis – seine Unterstützer sprechen von einem politisch motivierten Verfahren.
Kaum ein anderes Land ist so stark und kontinuierlich von Erdbeben bedroht wie Japan. Was die jüngsten Erschütterungen auf der Hauptinsel Honshu anrichteten – die Bilder.
Irans Justiz hat fünf Menschen wegen schweren Raubüberfalls hinrichten lassen. Den Hingerichteten wurden unter anderem »Bandendiebstahl« sowie »bewaffnete Raubüberfälle und Organisierte Kriminalität« vorgeworfen.
Auf einer Halbinsel in Japan hat die Erde gebebt. Eine erste Tsunamiwelle mit mindestens 1,20 Meter Höhe lief dort bereits an Land – vor weiteren wird an der Nordküste gewarnt.
Dem ukrainischen Militär zufolge hat Putins Armee in der Nacht 90 Drohnen gestartet – bis auf drei seien alle abgefangen worden. Präsident Selenskyj versucht, Hoffnung zu verbreiten.
In Japan warnen die Behörden nach einem starken Erdbeben vor einer drei Meter hohen Flutwelle. Die Bewohner in Küstennähe sollen sich schnellstmöglich in Sicherheit begeben.
Im Januar wählt Taiwan Präsident und Parlament. Deutlicher als zuvor hat Chinas Machthaber dem demokratischen Land gedroht – die derzeitige Amtsinhaberin hält dagegen.