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Iran, die USA und Israel streiten über Bedingungen – die Libanesen sind die Leidtragenden. Trump will die Europäer für ihre Kritik am Irankrieg bestrafen. Und: Eine taiwanische Politikerin besucht China. Das ist die Lage am Donnerstagmorgen.
Die Öffnung der Straße von Hormus ist ein zentraler Punkt der Waffenruhe-Vereinbarung zwischen den USA und Iran. Doch bisher blockiert Teheran die Meerenge offenbar weiter. Ein Grund: Israels anhaltende massive Angriffe im Libanon.
Donald Trump wollte Tausenden Äthiopiern die befristete Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis entziehen. Ein Richter in Boston hat das verhindert – und dem US-Präsidenten dabei klare Grenzen aufgezeigt.
Der US-Präsident ist sauer auf die Nato-Staaten, die ihm im Irankrieg nicht beistehen wollten. Nun musste Generalsekretär Mark Rutte ins Oval Office. Es wurde offenbar Klartext geredet.
Am Dienstag hatten mehrere Angreifer das Feuer auf Polizisten eröffnet – vor Israels Konsulat in Istanbul. Die türkischen Behörden melden nun fast 200 Festnahmen im Umfeld der Terrororganisation »Islamischer Staat«.
Frankreichs Präsident Macron zufolge stellen die anhaltenden israelischen Angriffe im Libanon eine "direkte Bedrohung" für die Waffenruhe zwischen den USA und Iran dar. Bahrain hat seinen Luftraum wieder geöffnet.
Auf der Insel Capri gilt künftig eine "Anti-Belästigungs-Verordnung": Wer Urlauber ungefragt in Restaurants locken oder ihnen Bootstouren und Ausflüge aufschwatzen will, muss zahlen - bis zu 500 Euro Strafe drohen.
Die Zahl der getöteten Mitarbeiter von Hilfsorganisationen bleibt hoch. Die meisten starben in den vergangenen Jahren in Gaza und im Westjordanland. Die Uno mahnt, dass das Schutzsystem für Helfer zusammengebrochen sei.
Ein Bericht der OECD warnt vor den Kosten von Long Covid-Erkrankungen. Durch eine bessere Patientenversorgung ließen sich diese jedoch senken.
Eigentlich sollte die Waffenruhe auch für den Libanon gelten, hieß es. Israels Premier Netanyahu befahl trotzdem ohne Vorwarnung die verheerenden Angriffe auf Stadtteile von Beirut – fernab der Hisbollah-Hochburgen.
US-Vizepräsident Vance hat Iran mit Konsequenzen gedroht, sollte Teheran die Waffenruhe brechen. Die Mullahs wiederum werfen Washington vor, gegen mehrere Punkte der Einigung zu verstoßen.
Weil ihm Nato-Partner im Irankrieg die Gefolgschaft verweigerten, sinnt der US-Präsident offenbar auf Rache. Derweil ist die von ihm verkündete Waffenruhe brüchig. Und: Beim Thema Libanon gab es laut USA ein »Missverständnis«. Die Liveanalyse.