Schlagzeilen
Der Verlierer der brasilianischen Präsidentenwahl, Jair Bolsonaro, soll zur Machtübergabe bereit sein. Es hat ein erstes Treffen gegeben.
Im französischen Parlament wurde die Sitzung nach einer offenbar rassistischen Äußerung unterbrochen. Das brachte sogar den Staatspräsidenten auf den Plan.
»Soll er doch nach Afrika zurückkehren«, rief Grégoire de Fournas einem Schwarzen Abgeordneten zu. Die Sitzung wurde unterbrochen, Präsident Macron sei erschüttert. Der rechte Parlamentarier hingegen fühlt sich missverstanden.
Klimaaktivisten behinderten Rettungskräfte, diese kamen zu spät zum Notfall einer Radfahrerin. Die Kritik an den Protesten wächst deswegen massiv. Steuert die Politik jetzt um?
Mitarbeiter der US-Botschaft haben die in Russland inhaftierte US-Basketballerin Griner besucht. Dem Kreml wurde ein "bedeutendes Angebot" zur Freilassung gemacht. Griner sitzt wegen Drogenbesitz und Schmuggel im Gefängnis.
Italiens neue Regierungschefin hat in der Vergangenheit heftig gegen die EU gewettert. Ihre erste Auslandsreise im Amt führte sie ausgerechnet nach Brüssel. Bedeutet das eine Entwarnung für Europa?
Die wahrscheinlichste Koalition nach dem Wahlsieg von Netanyahu verheißt nichts Gutes für Israel. Ein Rechtsextremist soll Minister werden. Eine problematische Entwicklung, die der neue alte Premier selbst vorangetrieben hat.
Nun ist es amtlich: Israel steht vor einem historischen Rechtsruck. Der rechtskonservative Benjamin Netanyahu kehrt als Regierungschef zurück, der bereits wegen rassistischer Hetze verurteilte Ben-Gwir will Polizeiminister werden.
Eine Tochter eines chinesischen Konzerns will eine deutsche Chip-Fertigung kaufen. Nun könnte sich der Minister aber gegen den Kanzler auflehnen.
Indonesien hat eine chinesische mRNA-Vakzine zugelassen – China selbst jedoch noch nicht. Dabei könnte ein solcher Impfstoff eine Wende der Null-Covid-Politik einleiten. Was lässt Peking zögern?
Waffenlieferungen an Russland, immer bedrohlichere Raketentests: Die Krise, die Kim Jong Un in Ostasien heraufbeschwört, muss der Westen ernst nehmen – sonst stärkt er die Verhandlungsposition des Diktators.
Neun Jahre Gefängnis stehen Brittney Griner bevor. Ein Versuch, das Urteil anzufechten, scheiterte. Nun konnten Mitarbeiter der US-Botschaft die Sportlerin besuchen.