Schlagzeilen
Erst Stunden nach den Attacken radikaler Bolsonaro-Anhänger erlangt die Polizei die Kontrolle in Brasília zurück. Der Ex-Präsident meldet sich aus Florida zu Wort. Sein Nachfolger spricht von »Barbarei«. Der Überblick.
In der brasilianischen Hauptstadt haben Anhänger des ehemaligen Präsidenten Jair Bolsonaro mehrere Regierungsgebäude gestürmt. Erst nach Stunden brachte die Polizei die Situation unter Kontrolle. Von Paula Kersten.
Vor dem Hintergrund eines globalen Sicherheitsumfelds, das die Regierung in Tokio als das "ernsteste und komplizierteste" seit dem Zweiten Weltkrieg beschreibt, geht Japans Premier auf Auslandsreise.
Zum ersten Mal in seiner Amtszeit ist US-Präsident Joe Biden in das Grenzgebiet zu Mexiko gereist. Sein Besuch wurde von politischen Spannungen überschattet.
Seit zwei Jahren ist der US-Präsident bereits im Amt. An die Südgrenze ist er in dieser Zeit nicht gereist - bis jetzt. In El Paso machte er sich ein Bild von der Lage - und wurde scharf kritisiert.
Sie stürmten die Gebäude, drangen in Büros ein, zerstörten Fenster und Mobiliar und wüteten lange ohne Gegenwehr. Der Ansturm auf Brasilias Regierungsgebäude in Bildern.
Spezialkräfte konnten die drei Gebäude räumen, nachdem Demonstranten sich gewaltsam Eintritt verschafft hatten. Etwa 150 Bolsonaro-Anhänger wurden festgenommen.
Radikale Anhänger des brasilianischen Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro haben das Regierungsviertel in Brasília gestürmt. Die Aktion kam nicht überraschend – und erfolgte unter dem Beifall vieler Polizisten.
Anhänger von Ex-Präsident Jair Bolsonaro drangen in den Sitz der gewählten Regierung ein. Sie demolierten, was ihnen im Weg stand, und durchwühlten Unterlagen in Büros. Die Bilder.
Präsident Lula droht den Demonstranten, die in den Kongress und in seinen Amtssitz eindrangen, mit der vollen Härte des Gesetzes. Er stellte den Behörden Sonderbefugnisse aus, um die Ordnung wieder herzustellen.
Zahlreiche Regierungen haben die Angriffe in Brasilien verurteilt und Präsident Lula den Rücken gestärkt. Die Unterstützung sei "unerschütterlich", hieß es aus den USA. Kanzler Scholz sprach von einem "Angriff auf die Demokratie".
Große Zerstörung, Dauerbeschuss – doch für die Russen sei in den Städten Bachmut und Soledar kein Durchkommen, sagt Präsident Selenskyj per Video. Er verspricht den Verteidigern Verstärkung.