Schlagzeilen
Der Verdacht gegen zwei Iraner, die einen Anschlag mit Giftstoffen geplant haben sollen, erhärtet sich: Nach Informationen des ARD-Hauptstadtstudios wurden nun doch Substanzen gefunden, um Giftstoffe herzustellen. Von Michael Götschenberg.
Klimaschutz, Umweltschutz und genug Lebensmittel in Deutschland schließen sich nicht aus. Das ist das Ergebnis einer Analyse des Nabu. Der Schlüssel demnach: deutlich weniger Fleisch – aber auch nicht gar keines.
Zu viel Bürokratie, hohe Steuerlast, sinkende Innovationsbereitschaft, hohe Energiekosten, Arbeitskräftemangel: Laut einer ZEW-Studie nimmt Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit weiter ab.
Für Arbeitsplätze bei Tesla rollt die Politik gerne den roten Teppich aus. Doch nun gibt es kritische Töne von Brandenburgs Regierung. Grund sind Beschwerden über Arbeitsbedingungen im Werk Grünheide.
Offiziell hat die Polizei die Räumung des Dorfes Lützerath für beendet erklärt, doch noch geben die Aktivisten nicht auf. Auch die Debatte über Gewalt auf der Demonstration am Samstag wird fortgesetzt.
Nach dem Flugzeugabsturz in Nepal mit mehr als 60 Toten wird weiter nach vermissten Insassen gesucht. Inzwischen wurden beide Blackboxes gefunden. Die dort aufgezeichneten Daten könnten Aufschluss über die Absturzursache geben.
Außenministerin Baerbock lotet am Internationalen Strafgerichtshof aus, ob und wie der russische Präsident Putin für den Krieg zur Rechenschaft gezogen werden kann. Ex-UN-Richter Schomburg hält das für möglich. Von K. Becker und M. Sambale.
Der Bosporus gilt als zentraler Knotenpunkt für den Schiffsverkehr: Weil ein Frachter aus der Ukraine auf Grund gelaufen ist, wurde die Durchfahrt vorübergehend gesperrt.
Der Ukraine-Krieg verändert auch Russland und seine Menschen. Mitmachen oder schweigen scheint derzeit die einzige Wahl für sie zu sein. Der Podcast 11KM gibt Einblicke in ein gespaltenes Land.
Bei "Anne Will" wurde am Sonntagabend über die Klimaproteste in Lützerath diskutiert. Auch Klimaaktivistin Greta Thunberg kam zu Wort.
Christine Lambrecht wird wohl noch heute als Ministerin zurücktreten. Doch jeder mögliche Nachfolger, der gehandelt wird, hat einen entscheidenden Nachteil.
736 Mandate zählt der aktuelle Bundestag – viel mehr als eigentlich vorgesehen. Die Ampelregierung will das Parlament mit einer Wahlrechtsform schrumpfen, doch die Unionsparteien kündigen Widerstand an.