Schlagzeilen
Weltweit wächst das Misstrauen vor der Technologie des chinesischen Telekom-Riesen Huawei. Auch in Deutschland bestehen Sicherheitsbedenken. Ruth Kirchner zum Druck auf eine Firma, die längst den Globus umspannt.
Unter Präsident Trump wurden illegal eingereiste Familien in Gewahrsam genommen – als Abschreckung. Laut »New York Times« könnte die aktuelle US-Regierung Ähnliches planen. Dementiert hat sie dies nicht.
Das Parlament in Georgien hat in erster Lesung für einen Gesetzentwurf »Über die Transparenz ausländischen Einflusses« gestimmt. Tausende protestierten dagegen in der Hauptstadt. Sie fürchten ein Abgleiten in den Autoritarismus.
Die Gewerkschaften hatten aufgerufen, Frankreich mit Streiks gegen die geplante Rentenreform lahmzulegen. Laut Innenministerium kamen dem mehr als eine Million Menschen nach. Und der Ausstand soll weitergehen.
Der US-Senator und Bestsellerautor J.D. Vance hat sich mit Deutschlands Botschafterin in Washington angelegt. So konterte Emily Haber die rüden Attacken des Republikaners.
Der Vorstand der Klimastiftung schickt vor seinem bevorstehenden Rücktritt eine Warnung an Manuela Schwesig: Die angestrebte Auflösung sei »offensichtlich rechtswidrig« und ein Versuch, »sich reinzuwaschen«.
Die französische Premierministerin Borne sagt der »Periodenarmut« den Kampf an. Bald können sich Frauen unter 25 die Kosten für wiederverwendbare Artikel wie Menstruationstassen oder Periodenunterwäsche erstatten lassen.
Bei einem israelischen Militäreinsatz im Westjordanland sind sechs Palästinenser getötet worden - darunter offenbar auch der Attentäter, der in Huwara zwei Israelis erschossen haben soll. Laut Israel wurden die Soldaten beschossen, als sie ihn festnehmen wollten.
Im Abwehrkampf gegen Russland droht der Ukraine die Munition knapp zu werden - sie verfeuert mehr, als im gleichen Zeitraum produziert werden kann. Die EU berät nun über weitere Lieferungen und gemeinsame Einkäufe. Von Helga Schmidt.
Bei seinem ersten Truppenbesuch im Ausland sichert Verteidigungsminister Pistorius Litauen langfristigen Schutz gegen Russland zu. Offen bleibt aber die Frage, ob die Bundeswehr eine Brigade fest vor Ort stationiert.
Mit einem neuen Gesetz will die britische Regierung die Zahl der Geflüchteten im Land reduzieren. Die Pläne würden allerdings das internationale Recht auf Asyl aushebeln. Der Widerstand von Menschenrechtlern ist daher schon einkalkuliert. Von I. Köhler
Ein israelischer Militäreinsatz in der Stadt Dschenin hat offenbar sechs Menschen das Leben gekostet. Israels Militär zufolge ist der Attentäter von Huwara unter den Getöteten.